Essen Motor Show startet von der Pole-Position in die 50. Runde

Licht aus, Spot an: Die Essen Motor Show sorgt vom 2. bis 10. Dezember
(1. Dezember: Preview Day) zum 50. Mal für Hochstimmung bei Autofans und Tunern. Was 1968 als „Internationale Sport- und Rennwagenausstellung Essen“ begann, ist heute das konkurrenzlose PS-Festival unter den Automobilmessen. Mehr als 500 Aussteller präsentieren in der Messe Essen ihre Neuheiten und Premieren. Mit dabei sind unter anderem die Ford-Werke, Lada, Peugeot, Porsche, Renault, Shelby, Skoda und VW Motorsport. Die japanischen Marken Lexus und Nissan sind über Handelspartner vertreten. Hinzu kommen die Mercedes FanWorld sowie die Reifenhersteller Continental, Hankook und Toyo Tires.

„Der wachsende Zuspruch der Industrie freut uns anlässlich des runden Jubiläums besonders. Die Hersteller schätzen die Essen Motor Show, weil sie ihre Marken dort besonders emotional präsentieren können“, erklärt Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen, die Entwicklung von der Ausstellung zum PS-Festival. Für die Besucher ist die Essen Motor Show vor allem ein Erlebnis. Sportliche Serienfahrzeuge, Tuning, Motorsport und Classic Cars sind die Säulen der automobilen Wunderwelt, die voraussichtlich deutlich über 300.000 Fans anlocken wird. Der ADAC sitzt seit 30 Jahren als ideeller Träger mit im Cockpit und präsentiert in Essen sein Motorsport- und Nachwuchsprogramm.


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AutoNews
1. Dezember 2017 KFZ World 0


50. Essen Motor Show steht unter Strom

Model Melanie hat eine Vorliebe für Stromer. In 6,9 Sekunden in die Zukunft der Mobilität – so schnell ist der BMW i3 S von eShare.one von 0 auf 100. Das Fahrzeug voller technologischer Innovation wird durch sein futuristisches Design perfektioniert. Dieses und weitere sportliche Fahrzeuge erwarten Besucher und Fans auf der Essen Motor Show vom 2. bis zum 10. Dezember (1. Dezember: Preview Day) in der Messe Essen.

Foto:Rainer Schimm/©MESSE ESSEN GmbH


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AutoNews
12. November 2017 KFZ World 0


Honeywell stellt Turbo-Technologie

Der neueste Benzinturbolader von Honeywell optimiert die Leistung und trägt zur Verringerung der CO2- und NOx-Emissionen bei. Erste angekündigte Anwendung im neuen BMW 2,0-l-Benzinmotor

FRANKFURT – 13. Sept. 2017 – Honeywell (NYSE:HON), weltweit führendes Entwicklungsunternehmen von Kraftfahrzeug-Turboladern, gab heute bekannt, dass seine neueste Benzinturbolader-Technologie, die zur Verbesserung von Leistung und Drehmoment entwickelt wurde und zur Verringerung der Fahrzeugemissionen beiträgt, auf der 67. IAA Pkw im Rahmen des neuen BMW-2,0-l-Motorenprogramms vorgestellt wird.

Die neue Technologie von Honeywell ist die Benzinturboladerarchitektur der 3. Generation, die aktualisiert und für Twinscroll-, 4-Zylinder-Motoren ab 1,5 Litern entwickelt wurde. Die neue Generation zeigte gegenüber der bisherigen Generationstechnik repräsentative Steigerungen der Leistung von 90 kW/l auf mehr als 100 kW/l und des Drehmoments von 175 Nm/l auf mehr als 200 Nm/l.

Einer der neuen Fortschritte, der zur Architektur der 3. Generation gehört, ist ein neues Wastegate mit einem von Honeywell entwickelten Monoblockarm und -ventil. Diese einteilige Gestaltung ersetzt ein traditionelles dreiteiliges Ventil, reduziert den Lärm um 5 bis 10 Dezibel und verbessert den Kraftstoffverbrauch um bis zu 0,5 Prozent. Darüber hinaus sorgt die einzigartige Ventilgestaltung für eine bessere Beherrschbarkeit und dank der sich wiederholenden Bewegung gegen das Turbogehäuse einen um 50 Prozent geringeren Verschleiß. Gekoppelt mit der elektrischen Betätigung wirkt sich das neue Absperrventil auch positiv auf die Verringerung der Zeit aus, die benötigt wird, um den Katalysator zur Verwaltung von Motoremissionen, die mit Kaltstartbedingungen in Benzinmotoren verbunden sind, einzuschalten.

„Globale Autohersteller setzen auf Honeywell, um ihnen bei der Erreichung der steigenden Emissionsziele für CO2– und Partikelemissionen behilflich zu sein. Und unsere Gas-Turbotechnologie der 3. Generation unterstützt sie beim Erreichen dieser Ziele, ohne dabei die Leistung zu beeinträchtigen“, so Chief Technology Officer Craig Balis, Honeywell Transportation Systems. „Für Gas- und Dieselanwendungen sowie Hybrid- und Brennstoffzellen-Antriebsstränge gibt es bei uns viele Innovationen und weitere stehen bevor.“

Honeywell stellt auch den neuesten TwoStage Wastegate-VNT Diesel-Turbolader vor. Diese Kombination der Turbotechnologien kommt im Opel Astra 1,6-l-Motor neu auf den Markt und bietet eine verbesserte Leistung über eine breite Palette von Motordrehzahlen hinweg. Diese Dieselarchitektur fügt für eine schnellere Reaktion eine elektrische Betätigung hinzu. Die kompakte Nebeneinandergestaltung dieses zweistufigen Turboladers erhöht die Leistungsdichte gegenüber den Industriestandards um bis zu 17 Prozent und das Drehmoment um 10 Prozent und bietet eine ausgezeichnete Dynamik und Beschleunigung. Dieses System sorgt gegenüber den Industriestandards auch für eine Verringerung von NOx um bis zu 20 Prozent und von CO2-Emissionen um 10 Prozent.

Honeywell stellt außerdem den zweistufigen elektrischen Kompressor für Brennstoffzellen-Antriebsstränge vor. Der von der Honda Motor Company für das wasserstoffbetriebene Clarity Fuel Cell-Fahrzeug verwendete Honeywell-Kompressor stellt eine Verschmelzung von Luft- und Raumfahrt- und Automobilkompetenzen dar. Die niedrigere Kostenstruktur und das Qualitätsniveau entsprechen den Anforderungen der Automobilindustrie zur Förderung von emissionsfreien Fahrzeugen.

Honeywell hat durch die Anpassung der bestehenden Luftfolienlagertechnologie aus dem Luft- und Raumfahrtportfolio etwas Neues für die Automobilindustrie erreicht. Diese Lager werden durch die maschineneigene Druckluft gekühlt, wodurch das Potential für die Vergiftung der Brennstoffzelle durch beliebige Öle oder Fette beseitigt und zur Gewährleistung von null Emissionen beitragen wird. 

Quelle: IAA Frankfurt


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AutoNews
14. September 2017 KFZ World 0


29. TECHNO-CLASSICA ESSEN 2017

Sie ist uneinholbar die besucherstärkste Klassik-Weltmesse weltweit und DER Treffpunkt der internationalen Klassiker-Gemeinschaft: Mit über 185.000 Besuchern festigte die Techno-Classica Essen ihre Position als Nummer 1 der internationalen Klassiker-Messen. Und sie ist mit ihrem unübertroffen hohen Anteil verkaufter Oldtimer, Young-Classics, Liebhaber- und Sammler-Automobilen der bedeutendste Klassiker-Welthandelsplatz.

„Die Techno-Classica Essen ist für uns die wichtigste Klassiker-Messe.“ Otto Ferdinand Wachs, Chef der Autostadt in Wolfsburg, bringt es auf den Punkt: „Bei keiner anderen Automobilausstellung erreichen wir so viele Menschen mit Benzin im Blut wie in Essen.“ Mit Klassikern, die sie sonst eher unter Verschluss halten, faszinierten die 27 Klassik-Abteilungen der namhaftesten internationalen Autohersteller die Messe-Besucher, die aus mehr als 81 Nationen nach Essen strömten. Dabei schauten sie in den Rückspiegel – und auch nach vorne: Jaguar Land Rover beispielsweise offenbarte konkrete Pläne für eine neues Deutschland-Klassikzentrum der Briten – in Essen, der Messe-Hauptstadt der Oldtimer-Szene. Classic-Leiter Deutschland Till Beckmann: „Für diese Neuigkeit ist die Techno-Classica Essen das ideale Podium.“ Auch andere Hersteller wie Mercedes-Benz und BMW nutzten die Weltmesse zu einem Brückenschlag in die Moderne. Uwe Mertin, Chef von Opel Classic: „Nur wer die Geschichte kennt, kann die Zukunft erklären. Deshalb präsentierten wir den Insignia in Essen als Deutschland-Premiere zusammen mit Kapitän-, Admiral- und Diplomat-Klassikern vergangener Generationen.“

Die Rüsselsheimer hatten auch zur Sonderschau „Unter Strom – die Geschichte der Elektromobilität“ einen Ampera-e beigesteuert, der zusammen mit zwei Elektroautos von 1881 und 1915, einem Benziner von 1910 sowie
einem Dampfwagen von 1919 eine spannende Reise in die automobile Vergangenheit bot. Heiner Rössler, einer der Exponat-Leihgeber und Initiator des Automuseum Melle: „Ich war erstaunt, wie viele der Messebesucher wir mit diesem spannenden Thema erreichten.“

Heidi und Hudo: Dieses Duo steht exemplarisch für den Enthusiasmus und für das Engagement, das die Techno-Classica Essen von vielen anderen Veranstaltungen dieser Art abhebt: Sie ist die Weltmesse der Automobil-Leidenschaft. Und sie bringt selbst Prominente dazu, mehr als nur einen Tag in ihrem prallgefülltem Terminkalender freizuschaufeln. „Drei Tage fröne ich auf der Techno-Classica mal wieder so richtig meinem Lieblings-Hobby“, gestand Fernsehkoch Horst Lichter. Und auch Rock-Legende und Oldtimer-Enthusiast Peter Kraus genoss die Techno-Classica. Nicht nur er als Stammgast der Leitmesse entdeckte in Essen wieder viele außergewöhnliche Raritäten. Die internationale Jury des Concours d‘Elégance hatte dieses Jahr wieder die Qual der Wahl unter unzähligen herausragenden Fahrzeugen. Sie vergab insgesamt 33 Auszeichnungen – der Titel des Best of Show ging an einen traumhaft schönen Alfa Romeo 3000 Superflow IV mit Pininfarina-Karosserie aus dem Jahr 1960.

Der Wagen kam eigens aus England nach Essen – einer von rund 2.700 Klassikern, die zum Verkauf standen und die Messe zum weltgrößten Klassiker-Handelshaus machen. Auch hier zeigte sich die Techno-Classica als Trend-Barometer. Experten hatten zuvor konstatiert, dass sich der Markt für Sammlerautomobile nach einer hektischen Hausse der letzten vier bis fünf Jahre auf Talfahrt befände. Dennoch berichten die Profi-Händler wie Eberhard Thiesen von sehr guten Verkaufsergebnissen. Und Bernhard Kerkloh, Chef von Movendi in Düsseldorf, strafte diejenigen Lügen, die vor der Messe einen Einbruch des Klassiker-Markts erwarteten: „Wie in den Jahren zuvor haben wir neun Autos verkauft.“ Der Markt, so die allgemeine Erkenntnis hat sich
Die Rüsselsheimer hatten auch zur Sonderschau „Unter Strom – die Geschichte der Elektromobilität“ einen Ampera-e beigesteuert, der zusammen mit zwei Elektroautos von 1881 und 1915, einem Benziner von 1910 sowie einem Dampfwagen von 1919 eine spannende Reise in die automobile Vergangenheit bot. Heiner Rössler, einer der Exponat-Leihgeber und Initiator des Automuseum Melle: „Ich war erstaunt, wie viele der Messebesucher wir mit diesem spannenden Thema erreichten.“

Ohnehin erwies sich das erweiterte Sonderschau-Programm des Messe-Veranstalters S.I.H.A. als Volltreffer: Sieben Formel-1-Siegerwagen und ein Rennsportwagen der Grand Prix-Rennen in Monte Carlo von 1952 bis ins Jahr 1960 vom „Monaco Grand Prix – The Golden Fifties“ versetzte Experten und Laien gleichermaßen in Erstaunen. Star der Super-Schau war der Maserati 250 F von 1957 – über 20 Jahre war Juan Manuel Fangios Siegerwagen öffentlich nicht zu sehen. Die dritte Sonderschau bestritt eine ebenso tapfere wie unerschrockene Frau: Heidi Hetzer, Urgestein der Klassik-Szene, war kurz vor der Techno-Classica Essen von einer 960 Tage währenden Weltumrundung mit ihrem Hudson Eight von 1927 nach Deutschland zurückgekehrt. Den Messe-Besuchern erzählte die knapp 80-Jährige Berlinerin live vor ihrem noch staubigen „Hudo“ von ihrer Reise.
wieder beruhigt und ist wieder berechenbarer geworden. Marius Brune, Geschäftsführer des Marktbeobachters Classic Data, konstatiert: „Gute Klassiker mit nachvollziehbarer Historie erzielen nach wie vor gute Preise.“ Zwei Beispiele verdeutlichen die Rolle der Techno-Classica als verkaufsstärkste Klassiker-Messe: Ein Fiat 8V als von Vignale karossiertes Einzelstück von 1953 brachte einen Preis im Millionen-Bereich, ebenso wie ein Bugatti 57 SC mit Gangloff-Karosserie von 1938. Ein BMW Z1 Alpina Youngtimer wurde bereits in der ersten Stunde nach Messe-Eröffnung für sagenhafte 165.000 Euro verkauft. Auch bei Gebrauchs-Klassikern in der Preislage bis 100.000 Euro hingen zum Messe-Ende auffällig viele „Verkauft“- Schilder. „Nach unseren Schätzungen fanden bei der Techno-Classica Essen mehr als 40 Prozent der angebotenen Sammlerfahrzeuge neue Besitzer“, sagt Stefan P. Eck von der S.I.H.A.

Doch es sind nicht nur die Sammler-Fahrzeuge, die die „Weltmesse für Oldtimer, Classic- & Prestige-Automobile, Motorsport, Motorräder, Ersatzteile, Restaurierung und Welt-Clubtreff“ so einzigartig machen. Ob Modellautos, Kunst, Auto-Literatur, Klassik-Dienstleistungen oder Ersatzteile: in Essen wurde jeder Besucher fündig. So fand ein Enthusiast aus Israel endlich den langgesuchten Ersatz für die zerbrochene Glasabdeckung des Kühlfachs der hinteren Mittelarmlehne seines Mercedes 560 S Coupés.

Es ist das Herzblut für Oldtimer und Autohistorie, mit der Aussteller wie Besucher die Techno-Classica Essen zur Nummer 1 machen. Beispielhaft dafür stehen auch die rund 200 ehrenamtlich betreuten Clubstände, die sich und ihr Engagement in Essen präsentierten. Ihr Engagement erkennt die S.I.H.A. als Veranstalter alljährlich mit Preisen für die fantasievollsten Präsentationen an. 2017 konnten die Oldtimer Freunde Dortmund den ersten Platz und damit eine erkleckliche Summe für die Clubkasse einheimsen – mit einer originellen Szene unter dem zweideutig-augenzwinkernden Motto „Chateau Suff“. Das große Engagement der Clubs hat einen Grund „Auf keiner anderen Messe erreichen wir ein so internationales Publikum wie in Essen“, so Dr. Martin Röder, Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz Interessengemeinschaft. Er bringt die Rolle der Techno-Classica Essen für alle Klassiker-Enthusiasten auf einen kurzen Nenner: „Man trifft sich in Essen – und gehört dazu.“


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Oldtimertreffen
10. April 2017 KFZ World 0


Die Techno-Classica Essen war 1989 die erste internationale Klassiker-Messe

Die ganze Klassik-Welt unter einem Dach:
● Alles für die Restaurierung und Erhaltung
● Ersatzteile und Werkzeuge – alt und neu
● Clubs & Club Grand Prix
● Dienstleistungsangebot und Informationen
● Modern Classics – Klassiker der Zukunft
● Classic Motorsport
● Verbände und Museen
● Automobilia, Literatur und Modellautos
● Kunst und Lifestyle
● Schnäppchenmärkte unter freiem Himmel

Essen, im Februar 2017. Die Techno-Classica Essen war 1989 die erste internationale Klassiker-Messe in Deutschland und ist damit zum Vorbild für zahlreiche Veranstaltungen ihrer Art geworden. Doch sie blieb nicht nur Blaupause für andere Messen, sondern festigte ihre Vorreiter-Rolle, indem sie ihr Angebot für die mittlerweile über 200.000 Besucher und Aussteller immer attraktiver machte.

Stets optimierte der Veranstalter S.I.H.A. die Zusammenarbeit mit Ausstellern, Händlern und Clubs sowie auch mit der Industrie. Sie schärfte das eigene Profil, bei dem Wachstum kein Selbstzweck ist: Es entsteht, wenn man sich nicht auf Erfolgen ausruht, sondern neue Wege geht.
Ihre Größe und Vielfalt, die nur durch konsequente Weiterentwicklung möglich geworden sind, machen die Techno-Classica Essen auch 2017 einzigartig. Sie präsentiert die ganze Klassik-Welt unter einem Dach und ist in ihrer Art unübertroffen.
Alles für die Restaurierung und Erhaltung

Eine erhaltenswerte „Patina“ ist für viele Klassiker-Fans längst kein notwendiges Übel mehr, sondern ein Qualitätskriterium. Das heißt allerdings nicht, dass dem Restaurierungshandwerk deswegen die Arbeit ausgeht, im Gegenteil. Denn umso originaler der Erhaltungszustand sein soll, desto besser und originalgetreuer müssen die anstehenden Arbeiten ausgeführt sein. Dafür ist ganz spezielles Know-how notwendig, zum Beispiel bei der Erhaltung und Ausbesserung originaler Lackierungen. Folgerichtig widmen sich auch verschiedene Hersteller den entsprechenden Spezialthemen, in diesem Jahr beispielsweise die Firma Glasurit dem Thema „Lackhistorie“. Star des Standes wird übrigens ein Delahaye von 1924 aus der Kollektion Schlumpf des Nationalmuseums sein.

Ob man sich für Patina oder Hochglanzrestaurierung entscheidet, ist natürlich auch immer eine Frage des persönlichen Geschmacks – und so sind gründliche Restaurierungen keinesfalls aus der Mode gekommen, im Gegenteil! Das demonstrieren auf der Techno-Classica Essen die renommiertesten deutschen und internationalen Restaurierer wieder eindrucksvoll. Auch Automobilhersteller wie Mercedes-Benz, BMW, Jaguar Land Rover, Porsche, Škoda und Volkswagen bieten mit ihren spezialisierten Restaurierungs¬abteilungen Service ab Werk an: Komplett-Restaurierungen, Reparaturen, Service- und Pflegedienste – zu sehen auf der Techno-Classica Essen.

Weiterbildung: Techno-Classica-Akademie
Kleines Jubiläum für die Bildungsinitiative unter Federführung des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK): Zum 15. Mal demonstriert die Techno-Classica-Akademie in der Galeria die Verbindung von traditionellem handwerklichen Können und modernster Technik, die für eine perfekte und historische genaue Restaurierung notwendig ist. Die Bildungsinitiative unter Federführung des ZDK wird wieder von der Fahrzeugakademie Schweinfurt organisiert. Im Mittelpunkt der Live-Vorführungen steht in diesem Jahr das Verzinnen an einem Goggomobil, das ein Moderator ausführlich erklärt. Außerdem zeigen die Profis Pflege und Aufbereitung (u.a. Smart-Reparatur) und Abschnittsreparaturen an Türen.

Auch die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin beteiligt sich wieder an der Techno-Classica-Akademie. Studenten des Studiengangs Konservierung und Restaurierung erklären ihre Ansätze von Erhaltung historischer Fahrzeuge.

Erneut veranstaltet das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) gemeinsam mit der S.I.H.A. am 5. April, dem Vorschau-, Presse- und Fachbesuchertag, den 4. Oldtimer-Kongress. Unter dem Motto „Hobby und Geschäft“ referieren namhafte Spezialisten zu Themen wie Lacktechnologie, Rechtsthema Originalität, aber auch Renditechancen im Oldtimerhandel und Fachkräftesicherung in der Oldtimerwerkstatt.

Clubs & Club Grand Prix
Wer ihn gesehen hat, vergisst ihn garantiert nicht wieder: den als Detektiv „Wolselock Holmes“ dekorierten Wolseley der Oldtimerfreunde Dortmund, der den mysteriösen „Moped Mord“ aufklärt. Die Siegerpräsentation des Club Grand Prix der Techno-Classica Essen2016 war ein Highlight und doch nur ein Beispiel unter vielen für die Phantasie, den Humor und die Vitalität der Klassiker-Clubszene. Mehr als 220 Clubs und Interessengemeinschaften präsentieren sich auch 2017 wieder in Essen und machen die Techno-Classica erneut zu einem der weltgrößten Clubtreffen der automobilen Klassiker-Welt. Besucher dürfen sich also auch in diesem Jahr auf mit viel Aufwand und Herzblut gestaltete Stände, frische Ideen und das eine oder andere Augenzwinkern freuen – sich selbst und die eigene Passion nicht immer ganz ernst zu nehmen, ist ein wichtiger und besonders sympathischer Beitrag, den die Ehrenamtlichen zum guten Image der Szene leisten.

Hinzu kommen Sachverstand, Hilfsbereitschaft und sehr viel Arbeit. Auch deshalb ist eine Techno-Classica Essen ohne das Engagement der Clubs, Vereine und Interessengemeinschaften undenkbar. Sie haben die Klassiker-Szene hierzulande begründet und leisten nach wie vor einen unschätzbaren Beitrag zur Erhaltung des technischen Kulturgutes Automobil. Dieses ehrenamtliche Engagement hat die S.I.H.A. stets anerkannt. Seit der ersten Auflage der Essen im Jahr 1989 zahlen die nicht von den Werken unterstützten Clubs keine Standmieten. Und natürlich wird auch in diesem Jahr wieder der Club Grand Prix verliehen. Die am fantasievollsten gestalteten Club-Stände werden von einer unabhängigen Jury aus der Clubszene bewertet, die Gewinner erhalten hohe Geldprämien bis 2.500 Euro für die Clubkasse.

Ersatzteile und Werkzeuge – alt und neu
Geht es um die Teileversorgung für klassische Fahrzeuge, liegen Licht und Schatten oft dicht beieinander. Von lückenlos bis aussichtslos reicht die Bandbreite der Verfügbarkeit und neben Repro-Teilen in Erstausrüsterqualität überschwemmt nach wie vor vermeintlich günstiger Kernschrott, als Neuware verpackt, besonders den Online-Markt. Ähnliches gilt für das Werkzeugangebot. Oft scheint es verlockend, im Internet ein vermeintliches Schnäppchen zu ergattern. Wer sich aber die Hand an einem abgebrochenen Schnäppchen-Chrom-Vanadium-Schraubenschlüssel aufgerissen hat, denkt spätestens in der Notaufnahme der Klinik kritisch über Billigwerkzeug. Für alle, die dann den goldenen Mittelweg zwischen Projektanspruch und Aufwand, zwischen Qualität und Preis für sich finden wollen, ist ein Besuch der Techno-Classica Essen genau das Richtige: Das Angebot ist breiter als sonst irgendwo, Qualität und Sachverstand sind reichlich vorhanden und den netten Austausch mit Gleichgesinnten gibt es gratis dazu.

Stichwort Qualität: Fast alle Autohersteller und natürlich die seriöse Zulieferindustrie haben Oldtimer schon lange als Image- und Umsatzträger identifiziert. Dementsprechend boomt auch die Fertigung und Reproduktion von Originalteilen für Old- und Youngtimer. Auf der Techno-Classica Essen sind alle wichtigen Auto-Hersteller, die sich intensiv um die Teileversorgung von Klassikern kümmern, vertreten – ebenso Zulieferer wie, ZF, Thyssen-Krupp-Bilstein oder Reifenproduzenten wie Vredestein und Continental.

Ergänzend dazu präsentieren rund 300 meist professionelle, herstellerunabhängige Teile- und Werkzeughändler aus dem In- und Ausland auf der Techno-Classica Essen ihr umfangreiches Angebot. Von Gummidichtungen bis zum Kotflügel, vom Auspuffrohr bis zur Kennzeichenbeleuchtung, vom kleinsten Schraubendreher bis zur Hebebühne – die Klassik-Messe bietet die gesamte Bandbreite an Ersatzteilen und Werkzeugen zum Erhalt automobilen Kulturguts. Nirgendwo sonst ist die Auswahl an neuen wie gebrauchten Ersatzteilen so groß wie in Essen. In diesem Jahr werden Besitzer klassischer Automobile vornehmlich in den Hallen 2, 5, 8, 9, und 12 fündig.

Dienstleister und Service – Problemlöser auf der Techno-Classica Essen

Von A wie Ankauf bis Z wie Zulassung: Weil die meisten Besitzer klassischer Automobile ihre Zeit doch lieber auf Ausfahrten als auf Ämtern verbringen möchten, betätigen sich immer mehr professionelle Dienstleister als Problemlöser rund um das Thema Oldtimer. Ob Veranstaltungen und Rallyes, Versicherung, Transport, Zulassung, fachgerechte Einlagerung oder die richtige Pflege – rund 100 Unternehmen aus dem In- und Ausland bieten auf der Techno-Classica Essen ihre Dienstleistungen und Informationen Besitzern klassischer Automobile an und liefern damit für (fast) jedes Problem eine Lösung. Auch die Themen Recherche und Informationsvermittlung gewinnen weiter an Bedeutung. Denn wer gezielt bestimmte Modelle oder deren Teile sucht, kann zwar auf immer mehr, vor allem digitale, Informationen zurückgreifen. Gleichzeitig wachsen aber Zeitaufwand und notwendiges Know-how, um das Gefundene zu sichten und zu selektieren – in immer mehr Fällen Grund genug, auch diese Aufgaben Profis zu überlassen.

Modern Classics – Klassiker der Zukunft
Was haben Mercedes 124er Coupé, Peugeot 405, Audi 90 B3, Alfa Romeo 164 und Opel Senator B gemeinsam? Die ersten Exemplare ihrer Baureihen haben 2017 Anspruch auf ein H-Kennzeichen und dürfen sich dann offiziell „Oldtimer“ nennen. Dennoch stehen sie beispielhaft für das breite Angebot an künftigen oder bereits gekrönten Klassikern, die als „Youngtimer“ oft noch günstiger, aber deshalb nicht weniger faszinierend sind als ihre Altvorderen. Und weitere Helden vor allem der frühen 90-er Jahre, man denke nur an den Roadster-Boom mit Mazda MX-5 und BMW Z3, stehen bereits an der Startlinie oder befinden sich schon auf der Strecke, um die Tradition weiterzuführen.

Youngtimer haben auf der Techno-Classica Essen einen besonderen Stellenwert. Mit ihnen hat sich eine nach wie vor boomende Szene entwickelt, die insbesondere die jüngere Generation in ihren Bann zieht. Sehr viele der bei der Klassik-Weltmesse angebotenen Autos haben ein Alter zwischen 20 und 30 Jahre – erhaltungswürdige Gebrauchtwagen, die wenig gefahren und viel gepflegt wurden.
Youngtimer sind es auch, die dem Classic Tuning in Deutschland den Weg zu mehr Akzeptanz geebnet haben. Inzwischen stehen die optischen Veränderungen wie technische Anpassungen und Verbesserungen auch bei Oldtimern im Mittelpunkt eines stetig wachsenden Interesses – egal, ob es sich um Motor, Fahrwerk oder Karosserie handelt. Dies gilt für die zum Verkauf angebotenen getunten Klassiker auf der Messe genauso wie für den Zubehörhandel. Auch die US-Hot Rod- und Customs-Szene hat ihre Bühne auf der Klassik-Weltmesse in Essen.

Classic Motorsport
Nach dem großen Erfolg 2016 ist die Sonderschau der Techno-Classica Essen 2017 auch in diesem Jahr dem Motorsport gewidmet: In Halle 6 präsentiert die S.I.H.A. unter dem Thema „Grand Prix Monaco – The Golden Fifties″ auserlesene Rennwagen, die eine Gemeinsamkeit haben: Sie alle starteten in den 1950er-Jahren beim Großen Preis von Monaco, den Juan Manuel Fangio in einem Maserati 250F gewann. Der Original-Siegerwagen wird auf der Techno-Classica Essen nach über 20 Jahren erstmals der Öffentlichkeit präsentiert – neben weiteren faszinierenden Foirmel-1-Boliden aus dem Anfangs-Jahrzehnt der Formel 1.
Auch das große Angebot historischer Rennsportwagen auf der Techno-Classica Essen wird Motorsport-Fans wieder begeistern. Insgesamt, so schätzt der Veranstalter S.I.H.A, stehen auch in diesem Jahr wieder über 200 Renn-Klassiker zum Verkauf. So bieten viele der renommierten Klassiker-Händler neben ihrem Angebot an Straßenfahrzeugen auch exklusive historische Wettbewerbsfahrzeuge an. Auf den Ständen der Industrie sind immer wieder geschichtsträchtige Rennwagen zu sehen, und auch viele Clubstände präsentieren Autos, die bei Rennen Lorbeeren ernteten.

Verbände und Museen
Die hierzulande immer wiederkehrenden Diskussionen über eine jährliche Oldtimer-Hauptuntersuchung, Mautgebühren oder Fahrverbote zeigen, dass historische Fahrzeuge auch im heutigen Straßenverkehr keine unumstrittene Randnotiz mehr sind. Das auf Betreiben von Oldtimer-Verbänden wieder aufgehobene generelle (auch für ausländische Oldtimer geltende) Verbot für Oldtimer-Fahrten in Paris machte letztes Jahr deutlich: Wenn Klassiker-Verbände nicht aktiv werden, müssen Oldtimer-Besitzer mit behördlichen Restriktionen rechnen. Eine aktive Szene bedeutet auch aktive Fahrzeuge.
Die Techno-Classica Essen bietet allen wichtigen Verbände und Multiplikatoren, die sich im In- und Ausland für den Erhalt automobilen Kulturguts einsetzen, ein international vielbeachtetes Podium um die Interessen der Oldtimer-Szene wirksam zu vertreten. Denn zum einen ist die Klassik-Weltmesse ein Garant dafür, dass die eigenen Botschaften von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Zum anderen bietet kaum ein anderes Ereignis so umfassende Möglichkeiten zum direkten Austausch der verschiedenen Meinungen und Interessenvertretungen untereinander.

Das nutzen unter anderem die Oldtimer-Weltorganisation Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) und der ADAC als ihr deutscher Vertreter, aber auch der Bundesverband Deutscher Motorveteranen Clubs (DEUVET), der sich auf politischem Parkett für die Oldtimer-Szene einsetzt. Die Leidenschaft für klassische Fahrzeuge vermitteln auch die rund 250 Technik-Museen, die es allein in Deutschland gibt. Viele von ihnen präsentieren sich auf der Techno-Classica Essen. Dazu gehören auch die Museen der Automobilhersteller, die sich auf den Werksständen präsentieren, wie auch die Initiative „Deutsche Museumsstraße“ mit ihren 45 Mitgliedern.
Automobilia, Literatur und Modellautos

Sie pirschen vorsichtig um Modellautos, Plaketten oder Kühlerfiguren herum, lesen die Spuren in Prospekten, Handbüchern und Bildbänden, lauern geduldig, bis die lang gesuchte Kühlerfigur den Kopf aus einem Dickicht weiterer Chromteile steckt – und endlich schnappt die Falle des versierten Jägers und Sammlers zu! Auf der Techno-Classica Essen wird die Hoffnung auf reiche Beute erfüllt. Ob historisches Tretauto oder zeitgenössisches Werbegeschenke der Vintage-Ära – für passionierte Sammler aus aller Welt ist die Techno-Classica Essen ein Muss. Denn sie bietet ein unübertroffenes Angebot an historischen und aktuellen Automobilia, Memorabilia, Devotionalien und Nostalgia rund und das Thema Automobil.

Das gilt ebenso für Literatur: Betriebsanleitungen oder Ersatzteilverzeichnisse, Reparaturanleitungen oder wertvolle Original-Prospekte, Klassiker-Bildbände oder Nachschlagewerke – für Klassiker-Enthusiasten sind sie die „Wertpapiere“ schlechthin. Nirgendwo sonst ist das Angebot so vielfältig und hochwertig. Und das ändert sich auch im Zeitalter von Internetauktionen nicht. Renommierte Buch- und Zeitschriftenverlage wissen das..

Wer also seinen Lieblingsautor schon immer mal ansprechen und das betreffende Buch signieren lassen wollte: Auf der Techno-Classica Essen ist die Chance groß, dass das klappt. Auch in Sachen Modellautos ist die Techno-Classica Essen eine Klasse für sich: Mit über 80 professionellen Modellauto-Händlern ist sie eine der großen Modellautobörsen

Kunst und Lifestyle
Seit seiner Erfindung ist das Automobil eine stete Herausforderung für alle künstlerischen Bereiche. Ob Malerei, Graphik, Karikatur, Skulptur oder Fotografie, ob verherrlichend, begeistert, realistisch oder dämonisierend – das Automobil ist seit rund 120 Jahren ein Thema in der Kunst. Zum zweiten Mal richtet die Techno-Classica Essen in Halle 4 der Messe Essen eigens ein Künstlerviertel ein, das 16 Galeristen und gestaltenden Künstlern als Künstlerdorf dient.
Nicht nur im künstlerischen Bereich gilt bei der Techno-Classica Essen: Auto trifft Lifestyle. Liebhaber klassischer Wagen pflegen einen entsprechenden Lebensstil. Und dazu gehören auch die passenden Accessoires. Ob stilechte Bekleidung oder edle Stücke filigraner Uhrmacherkunst, die wie Oldtimer ebenfalls mechanische Wunderwerke sind – in Essen ist für jeden Geschmack das passende Stück im Angebot.

Das sehen auch viele Prominente so, ob große Rennfahrer, bekannte Schauspieler oder Größen aus Gesellschaft und Politik. Denn auch unter ihnen gibt es viele Oldtimer-Liebhaber. Viele von ihnen kommen als Privatleute nach Essen – gut möglich also, auf der Techno-Classica Essen viele bekannte Gesichter zu entdecken. Denn die Klassiker-Weltmesse vermittelt automobilen Lifestyle wie keine andere und ist auch in diesem Jahr Treffpunkt für Prominenz und Gesellschaft – sie ist das Gipfeltreffen automobiler Leidenschaft.

Schnäppchenmärkte unter freiem Himmel
Das Wetter im April ist unbeständig, frische Luft tut aber immer gut: Die vier Freigelände der Messe Essen sind aus verschiedenen Gründen einen Besuch wert. Die wichtigsten 200 Gründe sind natürlich preisgünstige Youngtimer und Klassiker im unteren Preissegment bei den Schnäppchen-Märkten auf den Freigeländen. Und am Wochenende vermittelt die Techno-Collecta Open Air mit ihrer großen Auswahl an historischer Technik und Nostalgia Flohmarkt-Atmosphäre.


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Oldtimertreffen
6. April 2017 KFZ World 0


Das war die Techno-Classica Essen 2016

Bereits am „Happy View Day/Vorschau“, einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der 28. Techno-Classica Essen 2016, kündigte es sich an: In diesem Jahr wird die Klassik-Weltmesse sehr gut besucht sein. In den 21 Messehallen herrschte ein so dichter Publikumsverkehr wie bisher nur an gut besuchten „normalen“ Messetagen. Und als dann am ersten vollen Messetag, Donnerstag, 7. April 2016, ein regelrechter Massenansturm einsetzte, der sich an den Folgetagen kaum verringerte, keimte ein Verdacht auf, der sich am frühen Sonntagabend kurz vor Messeschluss verdichtete: Die diesjährige Techno-Classica Essen wird Rekordzahlen schreiben. Was aber kaum jemand für möglich gehalten hatte, kristallisierte sich nach Messeschluss heraus: Die Besucher der Klassik-Weltmesse haben die 200.000er-Grenze geknackt. Genau 201.034 Gäste, das ergaben die Auswertungen der Zahlen-Dokumentationen, hatten die Messe besucht. 

volvo-1800-esWeltrekord: Noch nie zuvor konnte eine Klassiker-Messe so viele Besucher registrieren wie die Techno-Classica Essen. 

Die Techno-Classica Essen setzte auch in diesem Jahr ohnehin wieder Maßstäbe und baute ihre Führung als weltweit größte Verkaufs- und Informationsschau für Oldtimer, Young Classics und Sammlerfahrzeuge weiter aus. Dabei geht es nicht nur um Quantität und um nackte Zahlen: Die seit 1989 von der S.I.H.A. veranstaltete Klassik-Weltmesse bot auch bei ihrer 28. Auflage mehr Superlative als alle anderen Ausstellungen für Klassik-Fans und hatte nochmals Qualität und Vielfalt des Angebots sowie der Aussteller-Präsentationen gesteigert. Durch die Einbeziehung der Grugahalle als „Klassik-Arena“, einer mit ihr verbundenen temporären Messehalle und dem Verkaufsmarkt 1A vergrößerte der Veranstalter S.I.H.A. die Ausstellungsflächen von 120.000 Quadratmeter auf 127.000 Quadratmeter. So konnten die internationalen Klassik-Händler statt der im letzten Jahr zum Kauf stehenden 2.500 Sammlerfahrzeuge jetzt über 2.700 Oldtimer, Youngtimer und Prestige Cars in den nunmehr 21 Hallen und auf den vier Freigeländen der Messe Essen anbieten.

Ihrem Anspruch, als „Weltmesse für Oldtimer, Classic- & Prestige-Automobile, Motorsport, Motorräder, Ersatzteile, Restaurierung und Welt-Clubtreff“ zu gelten, wurde die Techno-Classica auch in diesem Jahr mit einem Rundum-Angebot zum Thema klassische Fahrzeuge gerecht. Unter den rund 1.250 Ausstellern präsentierten 27 internationale Automobilmarken sich und ihre Historien mit teils sehr aufwändig gestalteten Ständen und seltenen Klassikern. Sogar für Fans neuer Automobile bot die Techno-Classica Essen einige Leckerbissen: Neun neue Automodelle, darunter der neue Opel GT Concept, feierten auf der Techno-Classica Essen ihre Deutschland-Premieren. „Die starke Präsenz der Fahrzeughersteller auf der Techno-Classica verdeutlicht den hohen Stellenwert, den die internationale Automobilindustrie der Klassik-Weltmesse bemisst“, sagt Eduard Michel Franssen vom Veranstalter S.I.H.A.

Techno-Classica Essen 2016 Video

Doch spielten stets die Klassiker auf den Hersteller-Ständen die Hauptrollen: BMW beispielsweise präsentierte über 40 automobile Raritäten zur Feier des 100sten Geburtstags der weißblauen Marke – und wies mit einem über den Autos schwebendem Flugzeug vom Typ Klemm L25 von 1927 auf seinen Ursprung als Flugmotorenhersteller hin. Mercedes-Benz zeigte elf hochwertige Cabriolets aus seiner Geschichte, darunter auch ein 500 K Spezialroadster von 1934 und ein 190 E (W201) Cabriolet – ein Prototyp. Der VW-Konzern belegte die komplette Halle 7 zur Präsentation der wichtigsten Konzernmarken – von Audi bis hin zu Volkswagen. Die VW-Marken ohne eigenen Stand – wie Ducati, Scania, MAN –, präsentierten sich auf dem Areal der Erlebniswelt Autostadt unter dem Titel „Die Welt von Volkswagen“.

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Auch die zahlreichen Kaufinteressenten kamen bei der Techno-Classica Essen auf ihre Kosten. Mit den über 2.700 zum Kauf stehenden Sammlerfahrzeugen war die Klassik-Weltmesse auch 2016 für die fünf Messetage das größte Oldtimer-Autohaus der Welt – und zudem der erfolgreichste Handelsplatz der internationalen Klassiker-Szene. „Nach unseren Schätzungen fanden bei der Techno-Classica Essen rund 40 Prozent der angebotenen Sammlerfahrzeuge neue Besitzer“, sagt Stefan P. Eck von der S.I.H.A. Kein Wunder: Das Angebot wurde vom Veranstalter nach dem Kriterium „Klasse statt Masse“ geprüft – und reichte vom Opel Kadett im vierstelligen Euro-Bereich bis hin zum Ferrari 250 GT Berlinetta „SWB“ für mehrere Millionen Euro. Von einem Verkaufserfolg berichtete auch das britische Auktionshaus Coys, das von 126 Klassikern in der Klassik-Arena 57 neuen Besitzern zuschlug – durch Nachverhandlungen sind noch Steigerungen möglich.

Video Techno-Classica Essen 2016

Doch ist die Techno-Classica Essen mehr als nur eine gigantische Sammlerfahrzeuge-Verkaufsschau: Mit über 200 Ersatzteil- und Zubehör-Anbietern gilt sie als eine der am besten sortierten Ersatzteilquellen für Amateur- und Profi-Schrauber. Mit mehr als 200 Clubständen war sie auch 2016 das weltgrößte Treffen von Oldtimer-Clubs. Und über 80 professionelle Modellauto-Anbieter machten sie auch in diesem Jahr wieder zu einer der größten Modellauto-Börsen. Für einen weiteren Superlativ sorgten die rund 60 Anbieter antiquarischer Auto-Literatur – durch sie war die Techno-Classica Essen wieder eine der weltweit größten Börsen für Auto-Literatur. Dazu boten Klassik-Dienstleister wie Versicherungen, Transport-Unternehmen, Sachverständigen-Organisationen und Pflegemittel-Hersteller ein breites Spektrum an Informationen.

Ohnehin diente die Techno-Classica traditionell auch als wichtigste –internationale – Informationsbörse für Oldie-Enthusiasten: Mehr als 30 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland. Damit ist die Techno-Classica Essen so international orientiert wie keine andere Klassik-Messe. So trifft sich in Essen auch jedes Jahr viel Prominenz – Fernsehkoch Rolf Lichter wurde unter den Gästen gesehen, ebenso wie die Musiker Herbert Grönemeyer und Rock-Legende Peter Kraus. Und auch Firmenbosse gehören zu den Besuchern der Klassik-Weltmesse, wie etwa Opel-Chef Karl-Thomas Neumann.

Was sie nach Essen zieht und eint, ist die Leidenschaft für automobile Klassiker – und die ist, wie die Besucherzahlen zeigen, immer noch im Wachstum…

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Aussteller-Stimmen zur Techno-Classica Essen 2016

Automobil-Industrie

Otto F. Wachs, Geschäftsführer der Autostadt in Wolfsburg: „Seit 15 Jahren ist die Techno-Classica Essen für uns ein gesetzter Termin im Veranstaltungskalender der Autostadt. Auf dem wichtigsten Treffen der Oldtimer-Branche können wir mit Klassiker-Liebhabern aus aller Welt in den Dialog treten und die außergewöhnlichen Fahrzeuge unseres markenübergreifenden Automobilmuseums ZeitHaus präsentieren.“

Thomas Frank, Leiter Audi Tradition, Ingolstadt:

„Die Essener Messe ist wegen des hohen Besucheraufkommens die beste Möglichkeit, unsere Marke und ihre interessante Historie öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Sie wird zudem jedes Jahr größer und scheint immer noch steigerungsfähig zu sein. Seit 1999 stellen wir fest, dass wir hier die größte Zuschauer-Resonanz aller Messen haben. Durch ihre zentrale Lage in Essen zieht sie ein internationales Publikum an wie keine andere deutsche Klassik-Messe.“

Till Beckmann, Leiter Jaguar Land Rover Classic, Neuss:

„In diesem Jahr feierte Jaguar Land Rover Classic auf der Techno-Classica Essen die Weltpremiere der neuen Initiative „Reborn“, die unseren Kunden die Möglichkeit zum Erwerb eines im Werk komplett restaurierten Land Rover Serie I-Modells bietet. Die Tatsache, dass wir die Techno-Classica Essen als Schauplatz für diese Weltpremiere nutzen, zeigt welch hohen Stellenwert wir dem Klassik-Weltsalon beimessen.“

Dienstleister, Verbände, Clubs

Rüdiger Lange, Eigentümer der Classic Remise, Berlin und Düsseldorf:

„Die Techno-Classica 2016 hat alle unsere Erwartungen gesprengt – das war für uns die schönste Messe aller Zeiten, mit vielen Gästen aus der ganzen Welt, die sich bei uns getroffen haben. Wir freuen uns sehr auf das nächste Jahr und haben den Termin 5. bis 9. April 2017 bereits fest notiert.“Martin Stromberg, Geschäftsführer der Sachverständigen-Organisation Classic Data, Bochum: „2016 war die Techno-Classica Essen mal wieder eine Top-Messe. Vor allem das Publikum an den ersten beiden Tagen hatte eine erstaunlich hohe Fachkompetenz. Nirgendwo anders trifft man eine derart große Anzahl an wichtigen Leuten aus der weltweiten Oldtimerfamilie.“

Marcus Herfort, Veranstalter der Classic Days Schloss Dyck in Jüchen:

„Die Klassik-Weltmesse ist für uns mehr als nur der Saisonauftakt: Top-Autos, Top-Publikum. Ich habe das Gefühl, alle 47.000 Besucher unserer Classic Days hier wiederzusehen. Jetzt wäre es schön, wenn alle die über 200.000 Besucher der Techno-Classica Essen auch zum Schloss Dyck kämen. Aber daran arbeiten wir noch.“

Werner Gotzian, Präsident des Fiat Raritäten-Clubs, Bochum:

„Seit Beginn 1989 war unser Club auf jeder Techno-Classica Essen mit einem Stand vertreten. Der Standaufbau ist für die Aktiven unseres 180 Mitglieder starken Vereins eine Herausforderung und schweißt zusammen. Die Messe hat sich zu einem familiären Treffpunkt mit anderen Clubs entwickelt – mit vielen Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch.“

Angelika Mark, Präsidentin des Mercedes-Benz R 129 SL Club:

„Die erfolgreiche Akquise neuer Clubmitglieder ist natürlich einer der Hauptgründe unseres Messe-Auftritts bei der Techno-Classica Essen. Ganz wichtig sind aber auch die soziale Komponente und der Informationsaustausch. Viele Neumitglieder erfahren von unserer Existenz erst bei der Techno-Classica Essen und beantragen spontan eine Clubmitgliedschaft. Ich verbuche unseren Auftritt bei der Techno-Classica Essen als vollen Erfolg für unseren Club.

“Norbert Schroeder, Leiter Competence Center Classic Cars TÜV Rheinland, Düsseldorf:

„Für uns ist die Techno-Classica Essen während der fünf Messetage die wichtigste Kommunikationsplattform des Jahres. Keine Klassik-Messe ist internationaler – Kunden, Sachverständige, Verbände, Käufer und Verkäufer kommen nach Essen auch zum Gedankenaustausch. Hier trifft man sich, hier werden viele neue Ideen geboren, die die Klassik-Szene bereichern.“

Klassiker-Händler

Christophe Pund, Galerie des Damiers, Casel (Lille), Frankreich:

„Während in Frankreich rund 90 Prozent der höchstwertigen Klassiker im Besitz einer Handvoll Sammler sind, ist mein Kundenkreis in Deutschland viel größer. Die Techno-Classica Essen bietet mir die perfekte Möglichkeit, mich mit vielen meiner deutschen Kunden zu treffen – denn sie sind ohnehin bei der Klassik-Weltmesse. Außerdem: Anders als bei französischen Klassik-Salons ist der Ausstellerservice bei der Techno-Classica Essen perfekt.“

Axel Schütte, Fine Cars, Oerlinghausen:

„Natürlich ist die Techno-Classica Essen für uns auch eine sehr wichtige Verkaufsmesse, und wir waren auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich. Aber fast noch wichtiger: Hier knüpfe ich in fünf Tagen so viele erfolgversprechende neue Kundenkontakte wie sonst in einem Jahr…“

Shawn Dougan, Hyman Classic Cars, St. Louis, USA:

„Zum neunten Mal präsentieren wir uns bei der Techno-Classica Essen – unser Auftritt an stets derselben Stelle in Halle 6 hat Tradition und durch den freundschaftlichen Kontakt zum Veranstalter fast schon familiären Charakter. Ach ja: Und die regelmäßigen Verkaufserfolge und die Geschäftsanbahnungen rechtfertigen den hohen Aufwand des Trips nach Deutschland. In diesem Jahr hatten wir bereits am Samstag zwei von drei hochwertigen Klassikern verkauft und für den dritten laufen Verkaufsverhandlungen.“

Luca Bertolero, Auto Classic SrL, Moncallieri, Italien

„Wir präsentieren uns auf vielen Messen in Italien und in Europa – die Techno-Classica Essen ist mit Abstand die am besten organisierte Messe mit dem größten Besucheraufkommen. In diesem Jahr sind Verkaufsverhandlungen aufwändiger als in den vergangenen Jahren – die Käufer sind kritischer und nachdenklicher geworden. Spontankäufe werden seltener. Wir sind aber sicher, im Nachgang zur Essener Messe einige Klassiker zu verkaufen –besonders den Fiat-Abarth 1000 Pininfarina Weltrekordwagen, genannt „la Principessa.“Christopher Routlegde, Coys, London, England: „Zum neunten Mal organisieren wir bei der Techno-Classica Essen eine große Klassiker-Auktion – immer mit großem Erfolg. Obwohl die Käufer in diesem Jahr kritischer prüfen und weniger mit Bauchgefühl, sondern mit mehr Kalkül kaufen, haben wir in diesem Jahr mit einer Verkaufsquote von rund 50 Prozent unserer über 120 Automobil-Lose wieder einen guten Erfolg erzielt. Man spürt, dass bei der Klassik-Weltmesse der Anteil solventer Connaisseurs besonders groß ist.“

Lennart Schouwenburg, Strada e Corsa, Haarlem, Niederlande:

„Wir präsentieren uns bei ausschließlich einer Messe – und das ist die Techno-Classica Essen. Hier treffen wir nicht nur unsere deutsche Klientel, sondern auch viele Kunden aus Frankreich, England und den Benelux-Ländern. Da wir Wert darauf legen, dass Käufer unserer Autos wohlüberlegt handeln, steht bei uns der Verkauf während der Messe nicht so sehr im Vordergrund – wir freuen uns, wenn wir noch ein halbes Jahr nach der Messe Anrufe von Kunden empfangen, die wir bei der Techno-Classica Essen kennengelernt haben.“Ralf Dambeck, Antiquarische Kfz-Literatur, Hünstetten: „Wir haben seit 1989 keine Techno-Classica Essen versäumt – nicht nur, weil sie optimale Möglichkeiten für direkte Kommunikation mit den Kunden bietet, sondern, weil sie für uns jedes Jahr die mit großem Abstand geschäftlich erfolgreichste Messe ist.“

Techno-Classica Essen 2016 Highlights

Bilder und Videos: Copyright D.Helmerich


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AutoNews
10. April 2016 KFZ World 0


Techno-Classica Essen – Über 2.700 Sammlerautomobile

Bei der diesjährigen Klassik-Weltmesse Techno-Classica Essen stehen bis zum10. April mehr klassische Fahrzeuge aller Art zum Kauf als in den vergangenen Jahren. Durch die erstmalige Einbeziehung der Grugahalle und einer

angedockten temporären Messehalle warten bei der weltweit größten Klassiker-Messe statt der bisherigen 2.500 Sammlerfahrzeuge nun über 2.700 Automobile auf Kaufinteressenten. Mit diesem Angebot auf der um 7.000 Quadratmeter vergrößerten Ausstellungsfläche ist die Techno-Classica Essen an den insgesamt fünf Messetagen das mit Abstand größte Klassiker-Autohaus der Welt.

In den nunmehr 21 Messehallen und auf den vier Freigeländen finden Auto-Fans alles, was das Herz begehrt, auch für Einsteiger: vom Opel Kadett aus den 1980er-Jahren für weniger als 6.000 Euro über den Porsche 924 für 8.000 Euro bis zum S-Klasse-Mercedes aus den 1990er-Jahren mit Fünfliter-Motor für unter 15.000 Euro auf den Schnäppchenmärkten auf den vier Freigeländen. Und wer aufmerksam auf den schätzungsweise mehr als insgesamt 25 Kilometer langen Hallengängen zwischen den über 1.250 Ausstellerständen flaniert, entdeckt unter den angebotenen Sammlerautomobilen preiswerte Modern Classics ebenso wie elegante Prestige-Automobile, Exoten, automobile Meilensteine, ungewöhnliche Raritäten oder gar Solitäre.

Versteckt zwischen Edel-Sportwagen kann dort schon einmal einer der skurrilen Mini Mokes auftauchen, die von 1964 bis 1997 in vielen Ländern in zahlreichen unterschiedlichen Versionen als völlig offener Strandwagen, Buggy und Spaßmobil gebaut wurden. Und wer dann noch genauer hinschaut, kann entdecken, dass der auf der Techno-Classica Essen angebotene Moke aus dem Jahr 1987 mit nur 79 Kilometern auf dem Tacho echte Neuwagen-Qualitäten aufweist – trotz seines Alters von fast 30 Jahren. Wem der Sinn nach ganz besonders exklusiver automobiler Eleganz steht, der kann sich zu einem – vermutlich zweistelligen – Millionenbetrag am Besitz eines von nur heute noch neun bekannten Mercedes-Benz Typ S mit Torpedo-Roadster-Karosserie des früheren Edel-Karosserieschneiders Saoutchik erfreuen. Gleich zwei dieser Raritäten werden bei der Techno-Classica Essen angeboten.

Mehr als 40 Prozent der angebotenen Sammlerautomobile werden während der fünf Messetage verkauft. Dieser für Klassiker-Messen ungewöhnliche Spitzenwert bringt insbesondere Anbieter besonderer Solitäre dazu, ihre Schätze nach vielen Jahren aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und in Essen zum Kauf anzubieten – wie etwa den Pininfarina X aus dem Jahr 1960. Diese eiförmige Aerodynamik-Design-Studie machte 1960 auf dem Turiner Salon Furore – jetzt kann ein Liebhaber sie in Essen erwerben.

Wenige Gehminuten entfernt wartet der krasse Gegensatz zu dem kleinen Experimentier-Auto auf solvente Käufer: Ein mit der zurückhaltenden Eleganz der 1950er-Jahre konservativ, aber dennoch aufregend gestylter Bentley R-Type Continental Coupé. Der renommierte französische Automobil Couturier Marius Franay schuf dieses Einzelstück 1955 als sein letztes Meisterwerk und präsentierte es auf dem Pariser Automobilsalon. Bis heute gilt dieser Luxuswagen als eine der schönsten Schöpfungen mit dem geflügelten B auf dem Kühler.

Auch wer seinen Automobil-Enthusiasmus extrovertierter auskosten will, kann bei der Techno-Classica Essen das passende Objekt der Begierde erstehen –beispielsweise in Form eines der nur 500 Mal gebauten Ford Sierra RS  500 Cosworth mit auffälligem Flügelwerk am Wagenheck und mit einem Garrett-Turbo unter Druck gesetzten Zweiliter-Vierzylinder, der auch akustisch lauthals auf seine rund 225 PS aufmerksam macht. Ebenso kommen Fans rarer Kleinwagen mit besonderer Geschichte auf ihre Kosten: So bietet ein Händler einen originalen BMW 600 aus dem Jahr 1960 als US-Reimport an, der nur wenige Gebrauchsspuren seines ersten Besitzers, eines Hartford-Studenten, trägt – und seine Herkunft noch mit original erhaltenen Universitäts-Aufklebern auf den ersten Blick offenbart.

Solche Offerten der Aussteller symbolisieren das äußerst gut sortierte Angebot der Klassik-Weltmesse. Sie spiegeln jedoch nur einen winzigen Ausschnitt des vollen Programms wider, das weltweit einzigartig ist. Der Kommentar eines Messebesuchers verdeutlicht das: „Wer hier nicht fündig wird, der wird nie ein passendes Sammlerautomobil finden…“

Weitere Infos: www.siha.de


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AutoNews
8. April 2016 KFZ World 0