Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Bußgeld bei Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Bußgeld bei außerörtlicher Geschwindigkeitsüberschreitung

führerscheinklassenDer Führerschein kann schnell wegsein bei zu hoher Geschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung Außerorts von 41 km ist der Führerschein weg! Nach einen Monat kann man ihn sich wieder abholen, wenn man Glück hat….

 

 

 

 

 

Wer außerhalb geschlossener Ortschaften zu schnell fährt und geblitzt resp. mit überhöhter Geschwindigkeit gemesssen wurde, riskiert ein Bußgeld, Fahrverbot und Punkte in Flensburg.

  • Geschwindigkeitsüberschreitung Außerorts bis 10 km/h – Bußgeld 10€
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Außerorts 11 km/h bis 15 km/h – Bußgeld 20€
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Außerorts 16 km/h bis 20 km/h – Bußgeld 30€
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Außerorts 21 km/h bis 25 km/h – Bußgeld 70€ plus 1 Punkt in Flensburg
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Außerorts 26 km/h bis 30 km/h – Bußgeld 80€ plus 1 Punkt in Flensburg
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Außerorts 31 km/h bis 40 km/h – Bußgeld 120€ plus 1 Punkt in Flensburg
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Außerorts 41 km/h bis 50 km/h – Bußgeld 160€ plus 2 Punkt in Flensburg plus 1 Monat Fahrverbot
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Außerorts 51 km/h bis 60 km/h – Bußgeld 240€ plus 2 Punkt in Flensburg plus 2 Monate Fahrverbot
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Außerorts 61 km/h bis 70 km/h – Bußgeld 440€ plus 2 Punkt in Flensburg plus 2 Monate Fahrverbot
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Außerorts über 71 km/h – Bußgeld 600€ plus 2 Punkt in Flensburg plus 3 Monate Fahrverbot

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Achten sie auf ihre Geschwindigkeit!


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Verkehrsrecht
1. April 2015 KFZ World 0


Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb geschlossener Ortschaft

Bußgeld

Bußgeld bei innerörtlicher Geschwindigkeitsüberschreitung

Wer innerhalb geschlossener Ortschaften zu schnell fährt und geblitzt resp. die überhöte Geschwindigkeit gemesssen wurde, riskiert ein Bußgeld, Fahrverbot und Punkte in Flensburg.

  • Geschwindigkeitsüberschreitung Innerorts bis 10 km/h – Bußgeld 15€
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Innerorts 11 km/h bis 15 km/h – Bußgeld 25€
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Innerorts 16 km/h bis 20 km/h – Bußgeld 35€
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Innerorts 21 km/h bis 25 km/h – Bußgeld 80€ plus 1 Punkt in Flensburg
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Innerorts 26 km/h bis 30 km/h – Bußgeld 100€ plus 1 Punkt in Flensburg
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Innerorts 31 km/h bis 40 km/h – Bußgeld 160€ plus 2 Punkt in Flensburg plus 1 Monat Fahrverbot
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Innerorts 41 km/h bis 50 km/h – Bußgeld 200€ plus 2 Punkt in Flensburg plus 1 Monat Fahrverbot
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Innerorts 51 km/h bis 60 km/h – Bußgeld 280€ plus 2 Punkt in Flensburg plus 2 Monate Fahrverbot
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Innerorts 61 km/h bis 70 km/h – Bußgeld 480€ plus 2 Punkt in Flensburg plus 3 Monate Fahrverbot
  • Geschwindigkeitsüberschreitung Innerorts über 71 km/h – Bußgeld 680€ plus 2 Punkt in Flensburg plus 3 Monate Fahrverbot

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Verkehrsrecht
1. April 2015 KFZ World 0


Zu vieles Falschparken kann Führerschein kosten

Eine Fahrerlaubnis kann nach einem Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts Berlin ungeachtet der im Verkehrszentralregister eingetragenen Punktzahl auch dann entzogen werden, wenn der Fahrerlaubnisinhaber nur bloße Ordnungsvorschriften hartnäckig nicht einhält.

Zwischen November 2010 und Juni 2012 waren mit zwei auf den Antragsteller zugelassenen Fahrzeugen insgesamt 144 Verkehrsordnungswidrigkeiten (127 Parkverstöße, 17 Geschwindigkeitsüberschreitungen) begangen worden. Daraufhin entzog das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten sofort vollziehbar die Fahrerlaubnis des Antragstellers. Dieser machte hiergegen geltend, Parkverstöße brächten keine Gefahr für die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer mit sich. Die Verstöße hätten zum größten Teil seine Mitarbeiter verursacht. Soweit er das Fahrzeug gefahren habe, seien lediglich 42 Verstöße auf ihn zurückzuführen. Die von ihm begangenen Parkuhrverstöße hätten häufig ihren Grund darin, dass er entweder keine Zeit oder aber kein Münzgeld gehabt habe.

Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts bestätigte die Entscheidung der Behörde. Eine Fahrerlaubnis könne nicht nur bei Eintragungen im Verkehrszentralregister, sondern auch demjenigen entzogen werden, der sich aus anderen Gründen als ungeeignet erwiesen habe. Verstöße gegen Vorschriften des ruhenden Verkehrs seien für die Beurteilung der Fahreignung relevant, wenn sie sich über einen längeren Zeitraum derart häuften, dass dadurch eine laxe Einstellung und Gleichgültigkeit gegenüber Verkehrsvorschriften jedweder Art offenbar werde. Dies sei dann anzunehmen, wenn – wie hier – auf ein Jahr gesehen nahezu wöchentlich ein geringfügiger Verstoß anfalle. Der Antragsteller verkenne die von ihm ausgehende Gefahr, die in seiner unangemessenen Einstellung zu den im Interesse eines geordneten Straßenverkehrs erlassenen Rechtsvorschriften liege. Die nicht von ihm begangenen Verstöße habe er jedenfalls ermöglicht, weil er als Halter das rechtswidrige Verhalten Dritter mit auf seinen Namen zugelassenen Fahrzeugen nicht rechtzeitig und im erforderlichen Umfang unterbunden habe.

Gegen den Beschluss ist die Beschwerde an das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg zulässig.


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Führerschein
1. April 2015 KFZ World 0