Classic Days zum dritten Mal „Veranstaltung des Jahres“

Die Leser der Motor Klassik haben gewählt: Die Classic Days Schloss Dyck sind auch 2017 wieder Veranstaltung des Jahres. Am 4. April 2017 gab das Magazin die Sieger
des diesjährigen Motor Klassik Awards bekannt.

Die Freude bei dem veranstaltenden Verein ist riesengroß: Nach 2015 und 2016 wurde auch 2017 das großartige Oldtimer-Event in Schloss Dyck im Kreis Jüchen zur Veranstaltung des Jahres gewählt.

Dabei hatten die Leser hochkarätige Events zur Auswahl. Ebenfalls nominiert waren das Goodwood Revival Meeting in Großbritannien, die AvD-Histo-Monte mit Ziel in Monte Carlo, das legendäre 24h-Le Mans Classic in Frankreich und der AvD-Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring.

Gewählt haben die Leser der Motor Klassik mit der Abstimmkarte oder Online. Die Classic Days danken Ihren treuen Fans, Unterstützern und ihren fast 14.000 Facebook-Followern, die auch in diesem Jahr ihr Votum dem Oldtimer-Fest im Schloss gegeben haben. Der Verein sieht sich bestätigt, mit der Kombination aus Picknick-Treff, Rundstrecke und weiteren Veranstaltungsbereichen bis hin zum Concours d Elegance eine gelungene Mischung für die ganze Familie zu bieten.

Der Hattrick, zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung zu erhalten, motiviert die ehrenamtlichen Organisatoren für das kommende, erste Augustwochenende, wenn es wieder heißt: Gentleman, start your engines und Willkommen zur wohl verrücktesten automobilen Gartenparty.

Die Classic Days 2017 , das Klassiker und Motorfestival, finden statt vom 4. bis 6. August in und um Schloss Dyck bei Jüchen, Rhein Kreis Neuss. Informationen und Tickets finden sie online unter www.classic-days.de oder auf der Techno Classica, Galeria Stand GA319 vom 5. bis 9. April in Essen.


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Oldtimertreffen
6. April 2017 KFZ World 0


Schloss Dyck Classic Days 2016 @ Wasserschloss Dyck

Am ersten Augustwochenende wandelte sich das idyllische Wasserschloss Dyck, seine Parks und Umgebung wieder zu einer friedlichen automobilen Gartenparty, die ihresgleichen sucht. Deutlich über 40.000 Besucher erfreuten sich an mehr als 480 klassischen Autos, Rennwagen, Motorrädern und erstmalig Vespa-Rollern. Die zeigten eine Akrobatikshow auf der Rundstrecke, wo zwei Tage lang in Show- und Sonderläufen historisches Gerät sein Können zeigte.

Auf dem Dycker Feld versammelten sich rund 7.600 Enthusiasten mit ihren Fahrzeugen, fachsimpelten und feierten ein großes, markenübergreifendes Fest. An der Spitze des Dycker Feldes präsentierten sich „Stars and Stripes“ auf größerer Fläche als in den Vorjahren. Ein Salzsee aus 60 Tonnen Sand war die gelungene Bühne für Dragster und Hot Rods. Das American Diner übernahm stilgerecht das Catering in diesem Bereich.

Die eigens konstruierte Fußgängerbrücke über den Rundkurs verband die bekannten Eventwiesen mit der neuen Cherry Lane. Auf dem neuen Areal bot das Auktionshaus Coys of Kensington erstmals 80 Klassiker- und Liebhaberfahrzeuge vom Porsche-Traktor AP22 bis zum Mercedes Benz 600 Pullmann von 1967. Coys war sehr zufrieden hier neue Kunden kennenzulernen. Das lag vor allem am Konzept der offenen Auktion „für Jedermann“, die ohne teuren Katalog als Eintrittskarte besucht werden konnte. Wem die Auktion zu aufregend war, konnte sich in aller Ruhe bei Mercedes-Benz All Time Stars umschauen oder die Sonderausstellung „105 Jahre Rallye Monte Carlo“ bewundern. Die Rallye Boliden starteten artgerecht von einer Schotterpiste. Renault zeigte die originalgetreue Replik des 40 CV NM Montlhéry – Rekordwagens wohl letztmalig für lange Zeit in Europa. Nach den Classic Days geht der Wagen auf Welttournee.

Vom neuen Fahrerlager aus starteten die „Racing Legends“ der Neuzeit. Angefangen mit den Baujahren 1950 wie Jaguar XK 120 OTS bis zum Audi Quattro S1 aus den frühen Achtzigern, den die Audi Tradition mitgebracht hat. Auch neun originale und kultige Jägermeister Rennwagen warteten dort auf ihren Einsatz. Ebenfalls im neuen Fahrerlager fanden sich die Motorräder im hölzernen Unterstand. Direkt vis á vis in liebevoll gestalteter „Willis Garage“ die ebenso seltenen wie schnellen Brough Superior. Fünf diese raren Bikes aus den Dreißigern haben die Classic Days hier versammeln können.

Die Vorkriegsboliden vom Schlage eines BMW DA 2 IHLE parkten zusammen mit Autos der Messingära in den Schlosshöfen, während die Bentley Boys des Benjafield ́s Racing Clubs auf der Classic Corner british lifestyle lebten. Die „schnellsten Lastwagen der Welt“ lieferten sich einen historischen Wettbewerb mit Mercedes-Benz Kompressor Wagen aus den 20er und 30er Jahren. Ein optisch wie akustisches Ereignis. Noch mehr bebte die Erde, als der 16,5 Liter Flugzeugmotor von Isotta Fraschini im FIAT gestartet wurde.

Prominente Rennfahrer sprangen hinter die Lenkräder der Pretiosen, oftmals ihr ehemaliges Arbeitsgerät. Walther Röhrl und Christian Geistdörfer im Audi Quattro S1, Jochen Mass in verschiedenen Mercedes Benz, John Fitzpatrick und Leopold Prinz von Bayern für das grellorange 72 Stagpower Team unter dem Signet des Hirschgeweihs. Klaus Ludwig und Roland Asch suchten zwischendurch dringend nach einem Fernseher um die Rennen ihrer Söhne bei den GT-Masters zu verfolgen. Ellen Lohr und Frank Biela fanden sich ganz in der Nähe ihrer Geburtsorte in Schloss Dyck ein. Jutta Benz steuerte den Patent Motorwagen ihres Urgroßvaters und Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck fuhr mit seinem ehemaligen Dienstwagen, dem Jägermeister March Cosworth Formel1, über die 2,8km Rundstrecke. Ralf Waldmann zeigte auf der DKW UL 500 von Audi-Tradition sein Können. Stargast Derek Bell, fünffacher Le Mans Sieger war so begeistert, dass er die Classic Days fest in seinem Terminkalender übernommen hat.

Deutlich ruhiger und entspannter ging es in den jährlich wiederkehrenden Programmpunkten zu. Bei den „Lovely Heroes“ der Wirtschaftswunderjahre reichte das Spektrum vom Messerschmidt KR 200 Kabinenroller bis zum VW T1 Pritsche von 1957. 17 Weitere Liefer- und Dienstfahrzeuge mit zeitgenössischer Reklame fanden sich unter dem Titel „Made in Germany“ in den Schlossgärten. Nebenan trafen sich die echten Dauergäste der Classic Days. Die „Nostalgic Journeys“ – Reisemobile und Caravans sind das ganze Wochenende von ihren Besitzern bewohnt. Egal ob die stolzen Besitzer mit dem niedlichen Scholz Brüderchen Anhänger oder dem mächtigen Hymermobil 520D angereist sind.

Die Autostadt Wolfsburg brachte mit mehr als 20 VW-Käfer jede Menge Erinnerungen mit. Fast jeder Besucher hat seine persönliche Erinnerung an das „Krabbeltier“. Vom ersten zivilen Käfer bis zum zuletzt gebauten reichte die Bandbreite. Auch die Filmstars Dudu und Herbie waren dabei. Einen weiteren VW Käfer Standard (1956) sah man u.a. mit Lamborghini 350 GT (1966) auf der Autostadt-Terrasse unter der Überschrift „unrestaurierte Originale“.

Die Picknickplätze an den Alleen und der Cherry Lane waren das ganze Wochenende ausgebucht. Beim großen Kostümfest „Charme & Style“ auf der Schwarznusswiese entspannten die Gäste mit ihren Oldtimern im mitgebrachten, stilechten Ambiente. Mit dabei ein Stanley Dampfwagen von 1919. Viele beobachteten fasziniert, mit dem Sektglass oder der cup of tea in der Hand, wie der Wagen länger als eine Stunde angeheizt wurde.

Der FIVA-Kategorie A Concours d ́Elegance “Jewels in the Parc” wurde mit einer besonderen Auszeichnung gekrönt. Die Classic Days wurden als einzige in Deutschland zur offiziellen Veranstaltung zum 50jährigen Jubiläum der FIVA erklärt. Weltweit erfahren nur sechs weitere Events diese Ehrung, z.B. Villa d ́Este, Chantilly und Pebble Beach. Anlässlich des „World Motoring Heritage Year“ verlieh die FIVA den Preservation Award an einen Porsche 911 Coupe von 1968. Weltweit werden nur sieben besonders original erhaltene Fahrzeuge ausgezeichnet. Der Award steht unter dem Patronat der UNESCO und wurde durch Prof. Dr. Mario Theissen vergeben. Neben dieser internationalen Auszeichnung der Classic Days haben die Leser der Motor Klassik das Festival zum Event des Jahres gekürt.

Die Veranstaltergemeinschaft aus Classic Days e.V. und der Stiftung Schloss Dyck freuen sich über eine gelungene und friedliche Großveranstaltung. 90 ehrenamtlich tätige Vereinsmitglieder und fast 300 freiwillige Helfer haben diesen Event organisiert und aufgebaut. Mit der Unterstützung der Gemeinde Jüchen, dem Rhein Kreis Neuss, Polizei und Feuerwehr wurde ein rundum erfolgreiches Festival gefeiert. Classic Days Schloss Dyck war wieder „the place to be“


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11. August 2016 KFZ World 0


Classic Days Schloss Dycks

Classic Days auf Schloss Dyck – Prolog

Die Classic Days am Freitag auf Schloss Dyck – Prolog Rallye „Drive & Style“ in Jüchen

Amphibien Fahrzeuge auf den Classic Days 2016

Amphibien Fahrzeuge auf Schloss Dyck auf den Classic Days 2016

ADAC Oldtimer auf den Classic Days 2016

ADAC Oldtimer auf den Classic Days 2016 auf Schloss Dycks

Bilder Gallerie Classic Days Schloss Dyckes 2016

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6. August 2016 KFZ World 0


Das war die Techno-Classica Essen 2016

Bereits am „Happy View Day/Vorschau“, einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der 28. Techno-Classica Essen 2016, kündigte es sich an: In diesem Jahr wird die Klassik-Weltmesse sehr gut besucht sein. In den 21 Messehallen herrschte ein so dichter Publikumsverkehr wie bisher nur an gut besuchten „normalen“ Messetagen. Und als dann am ersten vollen Messetag, Donnerstag, 7. April 2016, ein regelrechter Massenansturm einsetzte, der sich an den Folgetagen kaum verringerte, keimte ein Verdacht auf, der sich am frühen Sonntagabend kurz vor Messeschluss verdichtete: Die diesjährige Techno-Classica Essen wird Rekordzahlen schreiben. Was aber kaum jemand für möglich gehalten hatte, kristallisierte sich nach Messeschluss heraus: Die Besucher der Klassik-Weltmesse haben die 200.000er-Grenze geknackt. Genau 201.034 Gäste, das ergaben die Auswertungen der Zahlen-Dokumentationen, hatten die Messe besucht. 

volvo-1800-esWeltrekord: Noch nie zuvor konnte eine Klassiker-Messe so viele Besucher registrieren wie die Techno-Classica Essen. 

Die Techno-Classica Essen setzte auch in diesem Jahr ohnehin wieder Maßstäbe und baute ihre Führung als weltweit größte Verkaufs- und Informationsschau für Oldtimer, Young Classics und Sammlerfahrzeuge weiter aus. Dabei geht es nicht nur um Quantität und um nackte Zahlen: Die seit 1989 von der S.I.H.A. veranstaltete Klassik-Weltmesse bot auch bei ihrer 28. Auflage mehr Superlative als alle anderen Ausstellungen für Klassik-Fans und hatte nochmals Qualität und Vielfalt des Angebots sowie der Aussteller-Präsentationen gesteigert. Durch die Einbeziehung der Grugahalle als „Klassik-Arena“, einer mit ihr verbundenen temporären Messehalle und dem Verkaufsmarkt 1A vergrößerte der Veranstalter S.I.H.A. die Ausstellungsflächen von 120.000 Quadratmeter auf 127.000 Quadratmeter. So konnten die internationalen Klassik-Händler statt der im letzten Jahr zum Kauf stehenden 2.500 Sammlerfahrzeuge jetzt über 2.700 Oldtimer, Youngtimer und Prestige Cars in den nunmehr 21 Hallen und auf den vier Freigeländen der Messe Essen anbieten.

Ihrem Anspruch, als „Weltmesse für Oldtimer, Classic- & Prestige-Automobile, Motorsport, Motorräder, Ersatzteile, Restaurierung und Welt-Clubtreff“ zu gelten, wurde die Techno-Classica auch in diesem Jahr mit einem Rundum-Angebot zum Thema klassische Fahrzeuge gerecht. Unter den rund 1.250 Ausstellern präsentierten 27 internationale Automobilmarken sich und ihre Historien mit teils sehr aufwändig gestalteten Ständen und seltenen Klassikern. Sogar für Fans neuer Automobile bot die Techno-Classica Essen einige Leckerbissen: Neun neue Automodelle, darunter der neue Opel GT Concept, feierten auf der Techno-Classica Essen ihre Deutschland-Premieren. „Die starke Präsenz der Fahrzeughersteller auf der Techno-Classica verdeutlicht den hohen Stellenwert, den die internationale Automobilindustrie der Klassik-Weltmesse bemisst“, sagt Eduard Michel Franssen vom Veranstalter S.I.H.A.

Techno-Classica Essen 2016 Video

Doch spielten stets die Klassiker auf den Hersteller-Ständen die Hauptrollen: BMW beispielsweise präsentierte über 40 automobile Raritäten zur Feier des 100sten Geburtstags der weißblauen Marke – und wies mit einem über den Autos schwebendem Flugzeug vom Typ Klemm L25 von 1927 auf seinen Ursprung als Flugmotorenhersteller hin. Mercedes-Benz zeigte elf hochwertige Cabriolets aus seiner Geschichte, darunter auch ein 500 K Spezialroadster von 1934 und ein 190 E (W201) Cabriolet – ein Prototyp. Der VW-Konzern belegte die komplette Halle 7 zur Präsentation der wichtigsten Konzernmarken – von Audi bis hin zu Volkswagen. Die VW-Marken ohne eigenen Stand – wie Ducati, Scania, MAN –, präsentierten sich auf dem Areal der Erlebniswelt Autostadt unter dem Titel „Die Welt von Volkswagen“.

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Auch die zahlreichen Kaufinteressenten kamen bei der Techno-Classica Essen auf ihre Kosten. Mit den über 2.700 zum Kauf stehenden Sammlerfahrzeugen war die Klassik-Weltmesse auch 2016 für die fünf Messetage das größte Oldtimer-Autohaus der Welt – und zudem der erfolgreichste Handelsplatz der internationalen Klassiker-Szene. „Nach unseren Schätzungen fanden bei der Techno-Classica Essen rund 40 Prozent der angebotenen Sammlerfahrzeuge neue Besitzer“, sagt Stefan P. Eck von der S.I.H.A. Kein Wunder: Das Angebot wurde vom Veranstalter nach dem Kriterium „Klasse statt Masse“ geprüft – und reichte vom Opel Kadett im vierstelligen Euro-Bereich bis hin zum Ferrari 250 GT Berlinetta „SWB“ für mehrere Millionen Euro. Von einem Verkaufserfolg berichtete auch das britische Auktionshaus Coys, das von 126 Klassikern in der Klassik-Arena 57 neuen Besitzern zuschlug – durch Nachverhandlungen sind noch Steigerungen möglich.

Video Techno-Classica Essen 2016

Doch ist die Techno-Classica Essen mehr als nur eine gigantische Sammlerfahrzeuge-Verkaufsschau: Mit über 200 Ersatzteil- und Zubehör-Anbietern gilt sie als eine der am besten sortierten Ersatzteilquellen für Amateur- und Profi-Schrauber. Mit mehr als 200 Clubständen war sie auch 2016 das weltgrößte Treffen von Oldtimer-Clubs. Und über 80 professionelle Modellauto-Anbieter machten sie auch in diesem Jahr wieder zu einer der größten Modellauto-Börsen. Für einen weiteren Superlativ sorgten die rund 60 Anbieter antiquarischer Auto-Literatur – durch sie war die Techno-Classica Essen wieder eine der weltweit größten Börsen für Auto-Literatur. Dazu boten Klassik-Dienstleister wie Versicherungen, Transport-Unternehmen, Sachverständigen-Organisationen und Pflegemittel-Hersteller ein breites Spektrum an Informationen.

Ohnehin diente die Techno-Classica traditionell auch als wichtigste –internationale – Informationsbörse für Oldie-Enthusiasten: Mehr als 30 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland. Damit ist die Techno-Classica Essen so international orientiert wie keine andere Klassik-Messe. So trifft sich in Essen auch jedes Jahr viel Prominenz – Fernsehkoch Rolf Lichter wurde unter den Gästen gesehen, ebenso wie die Musiker Herbert Grönemeyer und Rock-Legende Peter Kraus. Und auch Firmenbosse gehören zu den Besuchern der Klassik-Weltmesse, wie etwa Opel-Chef Karl-Thomas Neumann.

Was sie nach Essen zieht und eint, ist die Leidenschaft für automobile Klassiker – und die ist, wie die Besucherzahlen zeigen, immer noch im Wachstum…

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Aussteller-Stimmen zur Techno-Classica Essen 2016

Automobil-Industrie

Otto F. Wachs, Geschäftsführer der Autostadt in Wolfsburg: „Seit 15 Jahren ist die Techno-Classica Essen für uns ein gesetzter Termin im Veranstaltungskalender der Autostadt. Auf dem wichtigsten Treffen der Oldtimer-Branche können wir mit Klassiker-Liebhabern aus aller Welt in den Dialog treten und die außergewöhnlichen Fahrzeuge unseres markenübergreifenden Automobilmuseums ZeitHaus präsentieren.“

Thomas Frank, Leiter Audi Tradition, Ingolstadt:

„Die Essener Messe ist wegen des hohen Besucheraufkommens die beste Möglichkeit, unsere Marke und ihre interessante Historie öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Sie wird zudem jedes Jahr größer und scheint immer noch steigerungsfähig zu sein. Seit 1999 stellen wir fest, dass wir hier die größte Zuschauer-Resonanz aller Messen haben. Durch ihre zentrale Lage in Essen zieht sie ein internationales Publikum an wie keine andere deutsche Klassik-Messe.“

Till Beckmann, Leiter Jaguar Land Rover Classic, Neuss:

„In diesem Jahr feierte Jaguar Land Rover Classic auf der Techno-Classica Essen die Weltpremiere der neuen Initiative „Reborn“, die unseren Kunden die Möglichkeit zum Erwerb eines im Werk komplett restaurierten Land Rover Serie I-Modells bietet. Die Tatsache, dass wir die Techno-Classica Essen als Schauplatz für diese Weltpremiere nutzen, zeigt welch hohen Stellenwert wir dem Klassik-Weltsalon beimessen.“

Dienstleister, Verbände, Clubs

Rüdiger Lange, Eigentümer der Classic Remise, Berlin und Düsseldorf:

„Die Techno-Classica 2016 hat alle unsere Erwartungen gesprengt – das war für uns die schönste Messe aller Zeiten, mit vielen Gästen aus der ganzen Welt, die sich bei uns getroffen haben. Wir freuen uns sehr auf das nächste Jahr und haben den Termin 5. bis 9. April 2017 bereits fest notiert.“Martin Stromberg, Geschäftsführer der Sachverständigen-Organisation Classic Data, Bochum: „2016 war die Techno-Classica Essen mal wieder eine Top-Messe. Vor allem das Publikum an den ersten beiden Tagen hatte eine erstaunlich hohe Fachkompetenz. Nirgendwo anders trifft man eine derart große Anzahl an wichtigen Leuten aus der weltweiten Oldtimerfamilie.“

Marcus Herfort, Veranstalter der Classic Days Schloss Dyck in Jüchen:

„Die Klassik-Weltmesse ist für uns mehr als nur der Saisonauftakt: Top-Autos, Top-Publikum. Ich habe das Gefühl, alle 47.000 Besucher unserer Classic Days hier wiederzusehen. Jetzt wäre es schön, wenn alle die über 200.000 Besucher der Techno-Classica Essen auch zum Schloss Dyck kämen. Aber daran arbeiten wir noch.“

Werner Gotzian, Präsident des Fiat Raritäten-Clubs, Bochum:

„Seit Beginn 1989 war unser Club auf jeder Techno-Classica Essen mit einem Stand vertreten. Der Standaufbau ist für die Aktiven unseres 180 Mitglieder starken Vereins eine Herausforderung und schweißt zusammen. Die Messe hat sich zu einem familiären Treffpunkt mit anderen Clubs entwickelt – mit vielen Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch.“

Angelika Mark, Präsidentin des Mercedes-Benz R 129 SL Club:

„Die erfolgreiche Akquise neuer Clubmitglieder ist natürlich einer der Hauptgründe unseres Messe-Auftritts bei der Techno-Classica Essen. Ganz wichtig sind aber auch die soziale Komponente und der Informationsaustausch. Viele Neumitglieder erfahren von unserer Existenz erst bei der Techno-Classica Essen und beantragen spontan eine Clubmitgliedschaft. Ich verbuche unseren Auftritt bei der Techno-Classica Essen als vollen Erfolg für unseren Club.

“Norbert Schroeder, Leiter Competence Center Classic Cars TÜV Rheinland, Düsseldorf:

„Für uns ist die Techno-Classica Essen während der fünf Messetage die wichtigste Kommunikationsplattform des Jahres. Keine Klassik-Messe ist internationaler – Kunden, Sachverständige, Verbände, Käufer und Verkäufer kommen nach Essen auch zum Gedankenaustausch. Hier trifft man sich, hier werden viele neue Ideen geboren, die die Klassik-Szene bereichern.“

Klassiker-Händler

Christophe Pund, Galerie des Damiers, Casel (Lille), Frankreich:

„Während in Frankreich rund 90 Prozent der höchstwertigen Klassiker im Besitz einer Handvoll Sammler sind, ist mein Kundenkreis in Deutschland viel größer. Die Techno-Classica Essen bietet mir die perfekte Möglichkeit, mich mit vielen meiner deutschen Kunden zu treffen – denn sie sind ohnehin bei der Klassik-Weltmesse. Außerdem: Anders als bei französischen Klassik-Salons ist der Ausstellerservice bei der Techno-Classica Essen perfekt.“

Axel Schütte, Fine Cars, Oerlinghausen:

„Natürlich ist die Techno-Classica Essen für uns auch eine sehr wichtige Verkaufsmesse, und wir waren auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich. Aber fast noch wichtiger: Hier knüpfe ich in fünf Tagen so viele erfolgversprechende neue Kundenkontakte wie sonst in einem Jahr…“

Shawn Dougan, Hyman Classic Cars, St. Louis, USA:

„Zum neunten Mal präsentieren wir uns bei der Techno-Classica Essen – unser Auftritt an stets derselben Stelle in Halle 6 hat Tradition und durch den freundschaftlichen Kontakt zum Veranstalter fast schon familiären Charakter. Ach ja: Und die regelmäßigen Verkaufserfolge und die Geschäftsanbahnungen rechtfertigen den hohen Aufwand des Trips nach Deutschland. In diesem Jahr hatten wir bereits am Samstag zwei von drei hochwertigen Klassikern verkauft und für den dritten laufen Verkaufsverhandlungen.“

Luca Bertolero, Auto Classic SrL, Moncallieri, Italien

„Wir präsentieren uns auf vielen Messen in Italien und in Europa – die Techno-Classica Essen ist mit Abstand die am besten organisierte Messe mit dem größten Besucheraufkommen. In diesem Jahr sind Verkaufsverhandlungen aufwändiger als in den vergangenen Jahren – die Käufer sind kritischer und nachdenklicher geworden. Spontankäufe werden seltener. Wir sind aber sicher, im Nachgang zur Essener Messe einige Klassiker zu verkaufen –besonders den Fiat-Abarth 1000 Pininfarina Weltrekordwagen, genannt „la Principessa.“Christopher Routlegde, Coys, London, England: „Zum neunten Mal organisieren wir bei der Techno-Classica Essen eine große Klassiker-Auktion – immer mit großem Erfolg. Obwohl die Käufer in diesem Jahr kritischer prüfen und weniger mit Bauchgefühl, sondern mit mehr Kalkül kaufen, haben wir in diesem Jahr mit einer Verkaufsquote von rund 50 Prozent unserer über 120 Automobil-Lose wieder einen guten Erfolg erzielt. Man spürt, dass bei der Klassik-Weltmesse der Anteil solventer Connaisseurs besonders groß ist.“

Lennart Schouwenburg, Strada e Corsa, Haarlem, Niederlande:

„Wir präsentieren uns bei ausschließlich einer Messe – und das ist die Techno-Classica Essen. Hier treffen wir nicht nur unsere deutsche Klientel, sondern auch viele Kunden aus Frankreich, England und den Benelux-Ländern. Da wir Wert darauf legen, dass Käufer unserer Autos wohlüberlegt handeln, steht bei uns der Verkauf während der Messe nicht so sehr im Vordergrund – wir freuen uns, wenn wir noch ein halbes Jahr nach der Messe Anrufe von Kunden empfangen, die wir bei der Techno-Classica Essen kennengelernt haben.“Ralf Dambeck, Antiquarische Kfz-Literatur, Hünstetten: „Wir haben seit 1989 keine Techno-Classica Essen versäumt – nicht nur, weil sie optimale Möglichkeiten für direkte Kommunikation mit den Kunden bietet, sondern, weil sie für uns jedes Jahr die mit großem Abstand geschäftlich erfolgreichste Messe ist.“

Techno-Classica Essen 2016 Highlights

Bilder und Videos: Copyright D.Helmerich


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10. April 2016 KFZ World 0


Classic Days in Schloss Dyck

Classic Days in Schloss Dyck mit Besucherrekord–zehn Jahre gereift und besser denn je

Zum 10. Mal fanden vom 31. Juli bis 2. August 2015am Wasserschloss Dyck die Classic Days als großes buntes Klassiker-und Motorfestival mit stilvoller Zeitreise und automobiler Gartenparty statt.

Die Überschrift „Der schönste Platz der Welt im August“ wurde bei pünktlich einsetzendem Kaiserwetter für deutlich weit mehr als30.000 Besucher wahrund bescherte damit den Initiatoren eine absolute Rekord-Besucherzahl. Der ehrenamtlich tätige Verein Classic Days e.V.locktein einer lange erprobten Veranstalter-Kooperation zusammen mit der Stiftung Schloss Dyck im Durchschnitt über 25% mehr Oldtimer-und Motorsport-Begeisterte als an den Festival-Tagen in den Vorjahrennach Jüchen.

Das Jubiläums-Programm sorgte mit liebgewonnenen und neuen Themenwelten sicherlich ebenso dafür wie die gegenüber dem Vorjahr unveränderten Ticketpreise. Die reichhaltigen Inhalte wurden zum 10jährigen sogar noch erweitert.

Beflügelt von bedeutender Auszeichnung

Die ehrenamtlichen Organisatoren der Schloss Dyck Classic Days konnten sich sicher sein, die Veranstaltung auf dem richtigen Weg zu entwickeln, hatten sie doch im April den „Motor Klassik Award“verliehen bekommen.Die Classic Days waren dabei von den Lesern auf Platz 1 zur „Veranstaltung des Jahres“ gewählt worden.

Zehn plus ein berühmte Rennfahrer zum Jubiläum

Zu den Classic Days gehört, dass bekannte Renn-und Rallyefahrer Proben Ihres KönnensinDemonstrationsläufenauf dem Rundkurs der Racing Legends zeigen und bereitwillig mit Besuchern plaudern oder Autogramme geben. Im Jubiläumsjahr 2015 waren live dabei: Sir Stirling Moss, der seinen Sieg bei der Mille Miglia vor genau 60 Jahren feierte, Jochen Mass, Hans Herrmann, Klaus Ludwig, Hans Joachim „Strietzel“Stuck, Frank Biela, Ellen Lohr, Roland Asch, Dieter Glemserund Christian Geistdörfer.Nummer elf war Norman Dewis, der dienstälteste Mitarbeiter von Jaguar, 33 Jahre lang Konstrukteur und Chef-Testfahrer und heute für Jaguar Heritage im Amt. Der fast 95jährige bewegte den von ihm seinerzeitoptimierten D-Type artgerecht sportlich um den Kurs.

Veranstaltungs-Potpourri im Schlosspark von Schloss Dyck

Die Kernkompetenzen der Classic Daysfehlten auch im Jubeljahr nicht: Racing Legends bevölkerten den 2,8 Kilometer langen, aus öffentlichen Straßen abgesperrten Rundkurs mit alten Renn-und Sportwagen. Highlight zum Zehnjährigen waren einAuto-Union Silberpfeil mit Doppelkompressor aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhundertsund der Audi DTM V8 Siegerwagen von 1990. Il Drago ruggente (der fauchende Drache) machte seinem Namen mit einem 27 Liter großen 12-Zylinder-Flugzeugmotor alle Ehre und erfreute die Zuschauer nicht nur mit ordentlich Motorgrollen sondern auch mit Flammenzungen aus den Auspuffrohren.Diestatische Ausstellung hochpreziöser Automobile auf der Orangieriehalbinsel würdigte bedeutende Beiträge zur mobilen Kulturgeschichte.Die Autostadt in Wolfsburg mit dem Museum ZeitHaus zeigte hier unter anderemeinen Bugatti Royale, einen Bentley 8 Litre und den legendären Rolls Royce „Silver“ Ghost. Seltenste und wertvollste Fahrzeuge der „Kulturgeschichte des Automobiles“ –so der Oberbegriff für die Orangeriehalbinsel.

Zum Display dieser „Museums-Insel“ gehörte aber auch ein umfassender Modellüberblick über die britische Marke Bristol mit 22 Fahrzeugen oder die französischen Luxuswagen Facel Vegamit sechs Modellen.Im Laufe der Jahre sind die Classic Days gewachsen, und die Ausstellungsbereiche „Lovely Heroes“ mit Fahrzeugen der Wirtschafswunderzeit, „Made in Germany“ mit Fahrzeugen mit alten, originalen Werbeaufschriften, „Stars & Stripes“ mit dem American way of drive, „Nostalgic Journeys“ als historischer Campingplatz oder „Charme & Style“ mit absolut passender Garderobe und Picknickequipment zum Baujahr der Fahrzeuge verzücktenauch 2015 wieder alle Besucher und trugen zum Potpourri-Gesamtkunstwerk bei.

Erstmals gab es bei den Classic Days eine Sonderausstellung undeinen Sonderlauf zum Thema „Classic &Future E-Motion“ mit 13 Elektro-Fahrzeugen vom Detroit Electric Baujahr 1915 bis zum aktuellen Tesla.

Mercedes-Benz Classic brachte als automobiler Hauptpartner den 540 K Stromlinienwagen aus dem Jahr 1938 mit zum Schloss und den legendären Flügeltürer„417“ sowie einen sympathischen Mercedes 180 D Diesel –Ponton –beides Mille Miglia Fahrzeuge. In einem Sonderlauf wurde der grandiose Dreifachsieg bei der Mille Miglia 1955 für das Mercedes-Rennteam gefeiert.

An der Sophorenallee präsentierte die Autostadt auf zwei Plattformendas Thema „Beziehungs-Kisten“ –spannende Fahrzeugpaare, die markenübergreifend in der Entwicklung miteinander verwandtwaren. Alfa Romeo und FIATbrachten 15 Museumsfahrzeuge mit –darunter einen Lancia D25 und einige Formelwagen. Der neue Partner der Classic Days –Jaguar Heritage –stellte eine ganze Modellreihe am kleinen Gärtchen vor dem Heritage Zelt auf der Pflaumenwiese aus;Peugeot zeigte unter dem Beduinen-Zeltdach das Thema „Dakar“ mit einer Phalanx von Rallye-und Rennsportwagen.

Der Benjafield‘s-Club der englischen Bentley-Freunde hatte sich mit 32 Vorkriegs-Bentleys ins Dycker Ländchen aufgemacht –sie bekamen prominente Verstärkung durch den Bentley Speed Six Guerney Nutting Sportsman Coupé, auch „Blue Train“ genannt, den ein amerikanischer Sammler nach Dyck schickteund das Einzelstück „Captain Hewitt 8 Litre“, einen extrem schlank geschnittenen sportlichen Tourer.

Im Dycker Feld fand derweil an allen drei Festival-Tagen das größte Clubmeeting Europas statt, woüber die Tage verteilt insgesamt rund6.800 Besucheroldtimer im Schilfgrasfeld parkten.

Musik und gute Laune auf Schloss Dyck

Zu den Classic Days gehören seit langem außerdemModenschauen der 30er bis 70er Jahre, Tanzdarbietungen, Musik und opulente Picknickszenerien. Alle zusammen zeichnen das Bild einer großen, fröhlichen Gartenparty, in der jeder seinen eigenen Stil ausleben kann. Dressing scouts strichen durch das Gelände und zeichneten besonders stilecht gekleidete Besucher/innen mit einem Button aus und, wenn es ganz toll wirkte, mit einem Gutschein für eine eisgekühlte Flasche Prosecco.

Positive Bilanz Classic Days in Schloss Dyck

Der ehrenamtlich tätigeVerein Classic Days, die operativ handelnde Oldtimer-und Motorsport GmbH, die Stiftung Schloss Dyck, die Gemeinde Jüchen und der Rhein Kreis Neuss ziehen eine rundum zufriedene Bilanz. Das akribisch geplante Großereignis ging ohneZwischenfälle gut über die Bühne. Jetzt ist es Zeit, den Schlosspark aufzuräumen und die gesamte Retro-Deko wieder in der 800 Quadratmeter großen Lagerhalle des ClassicDays e.V. unterzustellen. Bis wieder ein erstes Augustwochenende naht.

Quelle: Classic Days


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2. August 2015 KFZ World 0


Classic Days 2013

Bild Copyright ClassicDays FBecker

Rheinkreis Neuss, August 2013Bei Temperaturen von teilweise mehr als 32 Grad gingen vom 2. bis 4. August die achten Schloss Dyck Classic Days in Jüchen bei Neuss als der „heißeste“ Klassiker Event des Jahres an den Start. Und das gleich im doppelten Wortsinn, denn das zu den größten Oldtimerevents seiner Art gehörende Klassiker- und Motorsportfestival bot erneut eine einzigartige Mischung aus Clubtreffen, Top-Concours d ́Elegance der FIVA – Kategorie A und vielfältigen Höhepunkten in den Demonstrations-und Gleichmäßigkeitsläufen auf dem Rundkurs sowie im Schlosspark.

Rund 27.000 Besucher erlebten Anfang August mehrere tausend klassische Fahrzeuge in der einzigartigen Atmosphäre des rheinischen Wasserschlosses Dyck. Ehrengast und Ex-Formel-1 Weltmeister John Surtees war ebenso begeistert von den Classic Days wie weitere prominente Teilnehmer, allen voranRoland Asch, Dieter Glemser, Ewy Rosqvist und das Classic Days Ehrenmitglied Jochen Mass.

Diese Fahrerlegenden ließen es sich nicht nehmen, auf dem fast drei Kilometer langen Rundkurs durch die Bergahorn-Allee zum Schloss zu Demonstrations- und Regularity-Fahrten zu starten.

Mehr als 80 reinrassigen Rennfahrzeuge waren bei den „Racing Legends“ dabei, darunter eine Fahrmaschine des Konstrukteurs Ernst Neumann Neander und, als „höllischer“ Rekordwagen, der FIAT „Mefistofele“ mit dem sagenhaften Hubraum von 21,7 Liter aus dem Jahr 1923.

Beim FIVA Top-Concours d ́Elegance „Jewels in the Park“ der Kategorie „A“präsentierten sich 45 sorgsam ausgewählte Sammlerfahrzeuge, Einzelstücke und Prototypen aus der ganzen Welt. Dieser Teil wurde durch die Sonderpräsentation „115 Jahre Erdmann & Rossi“ mit fünfzehn spektakulären Karosseriebau-Einzelstücken ergänzt.

Das große Miscanthusfeld vor dem Schloss und die drei Alleen von Dyck warenwieder Ziel tausender Oldtimerbesitzer, die dort ihre Fahrzeuge präsentierten und picknickten, während um sie herum viele spektakuläre Klassiker in Aktion bewundert werden konnten.Das Graf Berghe von Trips Memorial – die Gleichmässigkeitsprüfungen auf der Rundstrecke im Rahmen der Classic Days 2013 – konnte Michael Strauss  auf seinem Lotusvon 1963 für sich entscheiden, den Award für den „Best of Show“ im Concours d`Elegance verlieh die internationale Fachjury an Piet Jansen, der seinen Talbot Lago T120 – Carrosseried ́Usine Cabriolet Baujahr 1939 zur strengen Bewertung vorgestellt hatte.


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14. August 2013 KFZ World 0