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Führerschein

Führerschein machen – Führerschein abgeben – Führerschein wiedererlangen?!

Rote Ampel überfahren Führerschein weg – Punkte für Radfahrer

Eine rote Ampel mit dem Fahrrad zu überfahren kann zum Führerscheinentzug führen!

Das Überfahren einer roten Ampel mit dem Fahrrad bringt ein Bußgeld von 60€ und ein Punkt in Flensburg. Wenn man sein Flensburger Konto schon bis hart an der Grenze ausgereizt hat, kann dieser Rotlichtverstoß mit dem Fahrrad zum Führerscheinentzug führen.

Bußgeld beim Rote Ampel überfahren mit dem Fahrrad

  • Fahren mit dem Rad über eine rote Ampel > 60€
  • Fahren mit dem Rad über eine rote Ampel mit Gefährdung > 100€
  • Fahren mit dem Rad über eine rote Ampel mit Unfall oder Sachbeschädigung > 120€
  • Fahren mit dem Rad über eine rote Ampel, die schon länger als eine Sekunde ROT zeigte > 100€
  • Fahren mit dem Rad über eine rote Ampel, die schon länger als eine Sekunde ROT zeigte mit Gefährdung > 160€
  • Fahren mit dem Rad über eine rote Ampel, die schon länger als eine Sekunde ROT zeigte mit Unfall oder Sachbeschädigung > 180€

Zu den Strafen kommt auch jeweils ein Punkt in Flensburg


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Der aktuelle Bußgeldkatalog: 16. Auflage (ADAC Fachliteratur)

Folgende Punkte werden im Buch ausgeführt:

  • Wie genau läuft ein Bußgeldverfahren ab? •
  • Wann hätte ein Einspruch Erfolg?
  • Welche Gründe führen zum Wegfall des Fahrverbotes?
  • Wie erfahre ich den Punktestand in Flensburg?
  • Was für Folgen haben Punkte in Flensburg?
  • Wann darf vom Bußgeldkatalog abgewichen werden?
  • Wie kann ich Punkte abbauen? • Wie bekomme ich meinen Führerschein wieder?
  • Bezahlt meine Rechtsschutzversicherung?
  • Verkehrsverstöße im Ausland? Was passiert, wenn ich nicht zahle?!

 

Führerschein – Führerscheinklassen

Autoführerschein Busführerschein LKW Führerschein und weitere…

Fahrschule

Den Führerschein erwirbt man im allgemeinen über eine Fahrschule

Führerschein Klasse A

  • Der Führerschein der Klasse A berechtigt den Fahrer zum fahren eines Motorrades, auch mit Beiwagen, mit einem Hubraum von mehr als 50 ccm
  • Fahren mit KFZ auf drei Räder mit einer Leistung über 15kw

Führerschein Klasse B

  • Zugfahrzeug der Klasse B in Kombination mit einem Anhänger

Führerschein Klasse C1

  • KFZ mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg

Führerschein Klasse CE

KFZ der Klasse C in Kombination mit einem Anhänger oder Sattelanhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg

Führerschein Klasse 3

  • Der Führerschein Klasse 3 ist der slte Führerschein für PKW. Dieser Führerschein ist noch gültig, wird bei Verlust nicht wieder ausgestellt

A1 Führerschein

A1-Führerschein für bis zu 125ccm Motorräder. Mindestalter 18 Jahre Krafträder und Dreirädrige Kraftfahrzeuge

Führerschein BE

Die Führerscheinklasse BE der Pkw-Fahrerlaubnis berechtigt das Führen für alle Anhänger über 750 Kilogramm

Fahrerlaubnisklassen 

  • AM Moped
  • A1 Krafträder
  • A2 Krafträder
  • A Krafträder
  • B Kraftfahrzeuge PKW
  • BE Klasse B mit Anhänger
  • C1 LKW
  • C1E LKW mit Anhänger
  • C Kraftfahrzeuge über 3,5t
  • CE Kraftfahrzeuge über 3,5t mit Anhänger
  • D1 Bus
  • D1E Bus mit Anhänger
  • D Großer Bus
  • DE Großer Bus mit Anhänger
  • T Traktoren / Trecker
  • L Zugmaschinen

 

 

 

125ccm Führerschein mit Autoführerschein

Motorräder bis 125ccm dürfen mit einen PKW Führerschein nur faheren, wenn der Führerschein / Die Führerscheinprüfung vor dem 1.4.1980 bestanden wurde. Mit dem alten Führerscheinklasse 3 darf man diese Fahrzeuge bis 125ccm fahren. Bei Umschreiben des alten Führerscheins auf den neuen EU Führerschein, wird dann automatisch die Führerscheinklasse A1 mit eingetragen. Für Personen, die nach dem 1.4.1980 den Führerschein gemacht haben, müssen zum führen eines Krads eine seperate Prüfung ablegen. Der Führerschein wird dann um die Führerscheinklasse A1 erweitert.

Was darf ich mit dem Führerschein der Klasse A1 fahren?

Mit dem Führerschein der Klasse A1 dürfen Krafträder, resp. Leichtkrafträder mit einen Hubraum von maximal 125ccm gefahren werden. Die Motorleistung dar 11kW nicht überschreiten. Der Führerschein der Klasse A1 kann mit 16 Jahren erworben werden.

Zu vieles Falschparken kann Führerschein kosten

Eine Fahrerlaubnis kann nach einem Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts Berlin ungeachtet der im Verkehrszentralregister eingetragenen Punktzahl auch dann entzogen werden, wenn der Fahrerlaubnisinhaber nur bloße Ordnungsvorschriften hartnäckig nicht einhält.

Zwischen November 2010 und Juni 2012 waren mit zwei auf den Antragsteller zugelassenen Fahrzeugen insgesamt 144 Verkehrsordnungswidrigkeiten (127 Parkverstöße, 17 Geschwindigkeitsüberschreitungen) begangen worden. Daraufhin entzog das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten sofort vollziehbar die Fahrerlaubnis des Antragstellers. Dieser machte hiergegen geltend, Parkverstöße brächten keine Gefahr für die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer mit sich. Die Verstöße hätten zum größten Teil seine Mitarbeiter verursacht. Soweit er das Fahrzeug gefahren habe, seien lediglich 42 Verstöße auf ihn zurückzuführen. Die von ihm begangenen Parkuhrverstöße hätten häufig ihren Grund darin, dass er entweder keine Zeit oder aber kein Münzgeld gehabt habe.

Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts bestätigte die Entscheidung der Behörde. Eine Fahrerlaubnis könne nicht nur bei Eintragungen im Verkehrszentralregister, sondern auch demjenigen entzogen werden, der sich aus anderen Gründen als ungeeignet erwiesen habe. Verstöße gegen Vorschriften des ruhenden Verkehrs seien für die Beurteilung der Fahreignung relevant, wenn sie sich über einen längeren Zeitraum derart häuften, dass dadurch eine laxe Einstellung und Gleichgültigkeit gegenüber Verkehrsvorschriften jedweder Art offenbar werde. Dies sei dann anzunehmen, wenn – wie hier – auf ein Jahr gesehen nahezu wöchentlich ein geringfügiger Verstoß anfalle. Der Antragsteller verkenne die von ihm ausgehende Gefahr, die in seiner unangemessenen Einstellung zu den im Interesse eines geordneten Straßenverkehrs erlassenen Rechtsvorschriften liege. Die nicht von ihm begangenen Verstöße habe er jedenfalls ermöglicht, weil er als Halter das rechtswidrige Verhalten Dritter mit auf seinen Namen zugelassenen Fahrzeugen nicht rechtzeitig und im erforderlichen Umfang unterbunden habe.

Gegen den Beschluss ist die Beschwerde an das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg zulässig.