Hamm erFahren startete am Sonntag zum zehnten Mal

Ob Luxuskarosse aus den 50ern oder das Alltagsauto aus den 70ern: Bei Hamm erFahren kamen Liebhaber alter Fahrzeuge wieder auf ihre Kosten. Am Sonntag, 27. August rollten die „alten Schätzchen“ bei der zehnten Auflage der Oldtimer Rallye „Hamm erFahren“ wieder durch Hamm und das angrenzende Umland. Und sie fahren dabei für den guten Zweck, denn die Reinerlöse fließen an den Förderverein Hospiz Hamm e.V..

Der bereits glänzende Chrom wurde liebevoll auch noch vom letzten Staubkorn befreit, bevor es hieß: Start frei für “Hamm erFahren“.

117 sehenswerte Autos und Motorräder gingen an den Start. „Die Startplätze waren in diesem Jahr noch früher als sonst ausgebucht. Schon unmittelbar nach dem Nennungsstart beim Oldtimer-Treffen Anfang April waren fast alle Plätze weg“, freuen sich die Organisatoren vom 1. Hammer Oldtimer-Register, Förderverein Hospiz Hamm e.V. und vom Stadtmarketing über die große Resonanz.

Die verkürzte Strecke für die Teilnehmer mit einem Auto, das vor 1946 zugelassen wurde, hat sich bewährt. Die Liebhaber der Fahrzeuge aus den Anfangsjahren der Automobilgeschichte hatten den Anstoß dazu gegeben und gleich neun Oldtimer werden in dieser Wertungsklasse zu bewundern sein.

Start und Ziel werden wieder im schönen Ambiente des Kurhausgartens sein. Von dort aus starteten die Teilnehmer ab 10:00 Uhr im Minutentakt auf die rund 140 Kilometer lange Strecke durch Hamm und die nähere Umgebung. Während der Fahrt mußten kleinere Aufgaben gelöst werden, die allerdings keine besonderen Vorkenntnisse erforderten. So mußten die Stummen Kontrollen in das Bordbuch eingetragen werden. An den Durchfahrtskontrollen erhielten die Teilnehmer entsprechende Stempel und wußsten, dass sie die richtige Strecke gefunden haben. Dazu kamen einige Wertungsprüfungen, die möglichst fehlerfrei zu absolviert waren. Der Erfolg von Hamm erFahren lag sicherlich auch an dem Engagement der fast 60 ehrenamtlichen Helfer. Sie sorgten an den verschiedenen Stationen dafür, dass die Oldtimer-Freunde einen entspannten Tag hatten und dass die Rallye reibungslos ablaufen konnte.

Sowohl am Start und im Ziel des Kurhausgartens als auch zur Mittagsrast auf dem Hof Drüggelte am Möhnesee waren sie besonders gefordert. An diesen Orten bot die interessante Mischung aus Autos der „Vorkriegs-Ära“ bis hin zu Fahrzeugen aus den 80er Jahren tolle Fotomotive und Anlass für „Benzin-Gespräche“. Vom Ford T-Modell aus dem Jahre 1915 bis hin zum ersten VW Golf reicht die Palette.

Die ersten Oldtimer kamen nach ihrer Nachmittagsetappe gegen 15 Uhr in den Kurhausgarten zurück und wurden mit Musik der Band KABELLOS im Ziel begrüßt. Mit Schlagern, Evergreens & Oldies oder Rock´n Roll sorgte die Band für Stimmung. „Selbstverständlich gibt es auch hier wieder Gutes für Glas und Gabel“, versprachen die Organisatoren. Die Gastronomie im Kurhaus wurde im Garten nachmittags auch in diesem Jahr wieder über den Rotary Club Hamm und Autohaus Potthoff organisiert. Somit gingen auch diese Erlöse an das Hospiz. Für Besucher, die mit ihrem Oldtimer anreisten, standen extra ausgewiesene Parkplätze am Theatersaal zur Verfügung.

Bisher konnten über die Oldtimer-Rallye der Hospizarbeit über 73.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.hamm-erfahren.de.